Osnabrück

Behörden fragen immer öfter Konten ab

Finanzämter und Sozialbehörden in Deutschland überprüfen immer öfter Bankkonten von Bürgern. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar hervor, die der «Neuen Osnabrücker Zeitung» vorliegen. Wie Schaar dem Blatt sagte, hätten die Behörden im vergangenen Jahr in rund 58 000 Fällen Kontostammdaten von Bürgern abgefragt – rund ein Drittel mehr als noch in 2009. Der Grund: Die Ämter dürften inzwischen auch schon beim Anfangsverdacht auf eine Straftat vertrauliche Daten wie Name, Geburtsdatum oder Adresse von Bankkunden abrufen.