Archivierter Artikel vom 02.03.2012, 12:10 Uhr

Beckenbauer für hauptamtlichen DFB-Präsidenten

Frankfurt/Main (dpa). Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) braucht nach Ansicht von Franz Beckenbauer einen hauptamtlichen Präsidenten.

Der Kaiser
Franz Beckenbauer würde gerne einen hauptamtlichen DFB-Präsidenten haben.
Foto: Andreas Gebert – DPA

«Der Fulltimejob lässt sich nicht länger ehrenamtlich ausüben, sondern sollte auch wie ein Spitzenamt bezahlt werden», schrieb der «Kaiser» in seiner Kolumne in der «Bild»-Zeitung.

Vor der Wahl seines Freundes Wolfgang Niersbach zum Verbandschef und Nachfolger von Theo Zwanziger erklärte Beckenbauer: «Es kann nicht angehen, dass Niersbach bei seinem Wechsel vom Generalsekretär zum Präsidenten, der letztlich die Gesamtverantwortung trägt, finanzielle Verluste hinnehmen muss. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß.» Mit Niersbach, der beim DFB-Bundestag in Frankfurt/Main einziger Kandidat ist, bekomme der DFB einen «sehr weltmännischen Boss».