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Barrierefreie Systeme: Alltag mit Handicap erleichtern

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – «Behindert ist man nicht, behindert wird man»: An diesem Spruch ist einiges dran. Denn Menschen mit Handicap stoßen auf viele Hürden im Alltag, weil Computer, Autos und Gebäude nicht behindertengerecht genug gestaltet werden.

Ein Problem, das auch vielen Älteren zu schaffen macht. Und damit ein Thema, das durch den demografischen Wandel in der Gesellschaft immer wichtiger wird. Wie sich der Alltag mit Handicap erleichtern lässt, das lernen Studenten in dem Fach «Barrierefreie Systeme».

«Ziel ist die Entwicklung von Wohn- und Lebensformen für ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben», erklärt Prof. Doris Bredthauer. Sie leitet den Masterstudiengang an der Fachhochschule Frankfurt. Darin geht es nicht nur um behindertengerechte Zugänge zu Gebäuden wie Rampen und Fahrstühle für Rollstuhlfahrer. Das Spektrum enthält Konzepte rund ums Wohnen, Arbeiten und die Freizeit.

Im Studium gibt es drei Schwerpunkte: Studenten können sich einerseits auf barrierefreies Bauen und Wohnen spezialisieren. Im Schwerpunkt «Intelligente Systeme» geht es um technische Hilfsmittel. Und «Case Management» behandelt zum Beispiel individuelle Konzepte für Pflegefälle.

Arbeit für Absolventen gibt es bei Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Bedarf haben aber auch Unternehmen, die sich etwa auf technische Hilfsmittel oder barrierefreies Wohnen spezialisiert haben. Außerdem können Absolventen in der Forschung oder Politik eine passende Betätigung finden.

Studiengang in Frankfurt

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