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München

Bares zu Weihnachten: Kindergeld kann verloren gehen

Geldgeschenke von Verwandten sind als «sonstige Bezüge» einzustufen und können deshalb den Kindergeldanspruch kosten. Das hat das Finanzgericht München in einer Entscheidung (Aktenzeichen: K 2984/07) bestätigt, auf die der Bund der Steuerzahler hinweist.

Wenn die Einkünfte und Bezüge eines volljährigen Kindes die Summe von 7680 Euro im Jahr überschreiten, geht der Anspruch auf Kindergeld – wahlweise den Kinderfreibetrag – verloren.

Daher rät der Steuerzahlerbund, großzügige Geldgeschenke zu Weihnachten mit der Auflage zu versehen, dass sie nur zur weiteren Kapitalanlage verwendet werden dürfen. Dann nämlich zählen nur die aus dem Vermögen erzielten Beträge in die Betrachtung des Grenzbetrags von 7680 Euro hinein – nicht das Geldgeschenk an sich. Solche Auflagen sollten unbedingt dokumentiert werden. Die Unterlagen können helfen, spätere Unstimmigkeiten mit der Familienkasse oder dem Finanzamt zu verhindern.

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