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Coburg

Bankberatungsprotokoll gilt bei Verlusten

dpa/tmn

Wenn eine Bankkundin ihr Anlagevorhaben im Beratungsprotokoll als «ertragsorientiert» bezeichnet, kann sie bei Verlusten nicht das Gegenteil behaupten. Das hat das Landgericht Coburg entschieden, wie die Zeitschrift «Finanztest» berichtet.

In dem Fall klagte die Frau auf Rückabwicklung ihrer Beteiligung an einem Bio-Energie-Fonds. Die Risiken seien in der Beratung heruntergespielt worden. Schon zuvor hatte sie bei derselben Bank in Aktienfonds, Geldmarktfonds, Immobilienfonds und weitere Fonds investiert. Die Richter sahen es daher als erwiesen an, dass es der Frau nicht in jedem Fall um eine äußerst sichere Anlage gegangen sei (Aktenzeichen: 11 O 690/09). Sie habe schon mehrfach zuvor in Fonds unterschiedlicher Risikoklassen investiert. Und im Protokoll habe sie einer «ertragsorientierten» Anlageempfehlung zugestimmt.

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