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    Bamberg feiert Pokal-Hattrick – Finalsieg gegen Bonn

    Mit dem dritten Pokalsieg in Serie haben die Brose Baskets Bamberg ihre Ausnahmestellung im deutschen Basketball eindrucksvoll bestätigt und die Chance aufs historische dreifache Double gewahrt.

    Sieger
    Brose Baskets Bamberg ist zum dritten Mal in Folge Pokalsieger.
    Foto: Fabian Stratenschulte - DPA

    Jubel
    Sektdusche für Casey Jacobsen (M) und einen Betreuer - P. J. Tucker feiert.
    Foto: Fabian Stratenschulte - DPA

    Für die Franken war es der fünfte nationale Titel nacheinander, bislang ist es noch nie einer deutschen Mannschaft gelungen, in drei aufeinanderfolgenden Jahren sowohl den Pokal als auch die Meisterschaft zu gewinnen. Und die Bamberger sind weiter heiß auf Titel. «Wir bleiben hungrig, jetzt wollen wir in der Meisterschaft den Titel», sagte Kapitän Casey Jacobsen nach dem 82:73 (46:35) im Finale gegen Gastgeber Telekom Baskets Bonn.

    Souvenir
    Auf den Schultern von Tibor Pleiß schneidet Karsten Tadda das Netz aus dem Korb.
    Foto: Fabian Stratenschulte - DPA

    «Fünf Titel in zweieinhalb Jahren, das ist eine grandiose Geschichte», sagte Bambergs Geschäftsführer Wolfgang Heyder. Ausgelassen feierten die Bamberger den nächsten Coup, von Gewohnheit keine Spur. Trainer Chris Fleming musste sich der obligatorischen Sektdusche unterziehen, Karsten Tadda schnitt traditionell das Netz vom Korb ab und trug den Stoff wie eine Trophäe um den Hals. «Das war heute eine große Energieleistung meiner Mannschaft», lobte Fleming.

    Sieger
    Der Bamberger Julius Jenkins (M) setzt sich gegen zwei Bonner durch.
    Foto: Fabian Stratenschulte - DPA

    Bonns Coach Michael Koch war enttäuscht, richtete den Blick aber schnell nach vorne. «Das war die Zwischenmahlzeit, das Hauptessen ist die Liga und da wollen wir in die Playoffs», meinte der Europameister von 1993. Bester Werfer beim jetzt viermaligen Pokalsieger Bamberg war Marcus Slaughter mit 17 Punkten. Bei den Bonnern, für die es die dritte Finalniederlage nach 2005 und 2009 war, kam Talor Battle auf 19 Zähler. Die Rheinländer warten damit weiter auf den ersten Titel der Vereins-Historie.

    Slam Dunk
    P. J. Tucker (r) mit einem wuchtigem Dunking.
    Foto: Fabian Stratenschulte - DPA

    Platz drei sicherte sich der Bundesligazweite ratiopharm Ulm. Das Team von Trainer Thorsten Leibenath entschied das «kleine Finale» gegen den Vorjahresfinalisten New Yorker Phantoms Braunschweig mit 85:68 (38:45) für sich. Bester Werfer im Leibenath-Team war Roderick Trice mit 19 Punkten. Bei den Braunschweigern kam Michael Umeh auf 31 Zähler.

    Die Bamberger hatten sich im Halbfinale am Samstagabend in einer hochklassigen und dramatischen Partie mit 99:96 nach Verlängerung gegen Ulm durchgesetzt. «Das war Werbung für den deutschen Basketball», sagte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer. Bonn hatte das Endspiel mit einem 77:64 gegen ersatzgeschwächte Braunschweiger erreicht.

    Hatte das vorweggenommene Finale zwischen Bamberg und Ulm noch Basketball vom Feinsten geboten, so war das Endspiel vor allem vor der Pause nicht schön anzusehen. Viele Nickeligkeiten und Fouls prägten das Geschehen, so dass nur selten Spielfluss aufkam.

    Die Bamberger erwischten den deutlich besseren Start und gingen mit einer Elf-Punkte-Führung in die Pause (46:35). Nach dem Seitenwechsel bäumten sich die Telekom Baskets noch einmal auf und kamen schnell auf sechs Zähler heran (40:46). Immer, wenn es etwas enger wurde, zeigte Bamberg aber seine Klasse. «Uns ist es gelungen, Bonn ständig auf Distanz zu halten», lobte Fleming.

    Auch dieses Mal setzten sich die Franken schnell wieder ab und lagen vor dem Schlussviertel wieder beruhigend vorne (59:47). Da Bonn zudem mit Foulprobleme zu kämpfen hatte und in Center Chris Ensminger einen seiner wichtigsten Spieler lange auf der Bank lassen musste, geriet der Erfolg des Titelverteidigers nicht mehr in Gefahr.

    Die BBL-Verantwortlichen zeigten sich mit der Veranstaltung im an beiden Tagen mit jeweils 6000 Zuschauern ausverkauften Telekom Dome sehr zufrieden. Auch in Zukunft soll der Pokalsieger daher in einem Top Four ermittelt werden. Um die Ausrichtung Veranstaltung 2013 haben sich nach Angaben von BBL-Präsident Thomas Braumann vier Clubs beworben. Unter anderem sollen Ulm, München und Braunschweig Interesse haben.

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