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    Berlin

    Bahrain-Lauf in «sehr naher Zukunft» – Kein Datum

    Einen Tag vor Ablauf der Weltverbandsfrist haben die Verantwortlichen des abgesagten Formel-1-Rennens in Bahrain einen Nachholtermin in «sehr naher Zukunft» in Aussicht gestellt.

    Welchen Zeitraum sie genau damit meinten und ob es tatsächlich in dieser Saison noch zum Großen Preis in dem Königreich kommt, ließen sie allerdings offen.

    Auch Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone nannte in der Pressemitteilung des Bahrain International Circuit (BIC) kein neues Datum für das Rennen, das ursprünglich für den 13. März als Auftakt in die neue Saison geplant worden war. Wegen heftiger politischer Unruhen war es dann aber zur Absage gekommen. Bis zu diesem Sonntag sollten sich die Renn-Organisatoren beim Internationalen Automobilverband FIA erklären, ob eine Neuansetzung noch in dieser Saison möglich sei.

    «Der Große Preis von Bahrain ist eine Zeit des Feierns, und Gastgeber für das Rennen sein zu dürfen, erfüllt Bahrain und die Bahrainis mit großem Stolz», sagte der BIC-Vorsitzende Zayed Rashid Alzayani. Man freue sich darauf, Teams, Fahrer und alle, die in die Formel 1 involviert seien, in «sehr naher Zukunft» zurück in Bahrain zu begrüßen.

    Mögliche Termine für das Rennen sind allerdings knapp. Die Saison ist bereits in vollem Gange, in einer Woche steigt mit dem Großen Preis der Türkei der vierte WM-Lauf. Wenn, dann dürfte das Bahrain-Rennen gegen Ende der Saison nachgeholt werden. Denkbar ist ein Termin um den Grand Prix im benachbarten Abu Dhabi (13. November). Das Finale ist nach derzeitigem Stand für den 27. November in Sao Paulo geplant.

    Ecclestone hatte bereits erklärt, dass man den Verantwortlichen eventuell noch ein wenig mehr Zeit geben müsste. «Wir werden dort dieses Jahr fahren, wenn die Entscheidungsträger vor Ort einen friedlichen und ruhigen Ablauf des Rennens garantieren können», sagte der Brite der Zeitung «Die Welt» (Samstag).

    «In den acht Jahren meiner Beziehung zu Bahrain war ich immer davon überzeugt, dass sie etwas besonderes machen», bekräftigte Ecclestone in der Pressemitteilung seine Verbundenheit. Nach der Absage durch die politischen Unruhen, bei denen es auch Tote gab, hatte er den Bahrainis die Antrittsgage von geschätzten 30 Millionen Euro erlassen. Die nationale Situation habe sich auf gute Weise entwickelt, meinte nun Alzayani.

    Allerdings hatte die jüngste Entscheidung eines Militärgerichts, das vier Regimegegner wegen der Tötung von zwei Polizisten bei den Unruhen im März zum Tode verurteilte, internationale Kritik hervorgerufen. Der Präsident des Europaparlaments, Jerzy Buzek, forderte eine Korrektur. Er mahnte einen konstruktiven Dialog zwischen der Regierung und der Opposition an.

    Menschenrechtsgruppen hatten den Prozess kritisiert, weil hinter verschlossenen Türen ohne Öffentlichkeit verhandelt wurde und die Angeklagten nur beschränkten Kontakt zu ihren Familien und Rechtsanwälten bekamen. Die Männer waren am Donnerstag für schuldig befunden worden, die Beamten bei den Zusammenstößen auf dem Lulu-Platz in Manama mit Autos überfahren und einem Polizisten die Waffe gestohlen zu haben.

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