Archivierter Artikel vom 23.08.2010, 11:20 Uhr

Baden-Württemberger sind «Wassertrinker der Nation»

Freiburg (dpa). Die Baden-Württemberger sind die eifrigsten Wassertrinker in Deutschland. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse hervor. Dennoch gilt für sie wie auch für den Rest der Republik: Viele trinken zu wenig.

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Wasser
Wasser ist ein gesunder Durstlöscher: Die Baden-Württemberger setzen besonders stark darauf. Sie sind die «Wassertrinker der Nation». (Bild: dpa)

91 Prozent der Befragten gaben bei der Umfrage an, täglich Wasser oder Mineralwasser zu trinken. Im Bundesschnitt griffen 85 Prozent täglich zum kalorienfreien Nass. Auch die Ergebnisse der sogenannten nationalen Verzehrsstudie ließen auf ein positives Wassertrinkverhalten im Südwesten schließen: Mit 1233 Gramm pro Tag stellten die Baden-Württemberger bei den Männern die Spitzenreiter, die Frauen kamen mit der selben Menge auf den dritten Platz, teilte die Krankenkasse am Wochenende (21./22. August) mit.

«Negativ ist zu werten, dass jeder Vierte täglich unter 1,5 Liter und damit zu wenig trinkt», sagte Ernährungswissenschaftlerin Nicole Battenfeld nach Angaben der Krankenkasse. Dieses Ergebnis gilt für ganz Deutschland. Nach dem Wasser landeten auf Platz zwei der Beliebtheitsskala der Getränke sowohl in Baden-Württemberg als auch im Rest der Republik Kaffee und Tee. Bei Getränken mit Milch oder bei Fruchtsäften greift noch jeder Vierte täglich zu.

Regionale Unterschiede gibt es vor allem beim Bier- und Limonadenbedarf. Während in Bayern jeder Fünfte angab, täglich Bier zu trinken (Bund: 8 Prozent), gönnten sich in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 21 Prozent der Befragten täglich Cola- oder Limonadengetränke (Bund: 11 Prozent).