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Berlin

Bachelor-Reform: Gemeinsame Lösung mit Rektoren

dpa

Kultusminister und Hochschulrektoren streben bei der Reform der umstrittenen Bachelor-Studiengänge eine gemeinsame Lösung an. Beide Seiten berieten am Donnerstag (10. Dezember) auf der Kultusministerkonferenz (KMK) in Bonn über ein Reformpapier.

«Ich gehe davon aus, dass wir eine gemeinsame, tragfähige Lösung finden», sagte KMK-Präsident Henry Tesch (CDU), der Kultusminister in Mecklenburg-Vorpommern ist.

Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Margret Wintermantel, sagte: «Es geht hier um die Zukunftsfähigkeit des Landes. Wir sind daran interessiert, dass die Studenten ein qualitätsvolles Studium absolvieren können.» Wintermantel bekräftigte ihr Angebot zum Dialog mit den Studenten. «Wir brauchen auch die Erfahrungen der Studenten.»

Es müssten jetzt konkrete Vereinbarungen etwa zur Stofffülle und zu Prüfungen getroffen werden, sagte Tesch. Auch werfe die Verlängerung der Studienzeit BAföG-Fragen auf.

Unterdessen demonstrierten in Bonn mehrere tausend Studenten aus ganz Deutschland gegen die «Bildungsmisere» und für grundlegende Reformen. Die Studenten waren in Bussen, Bahnen und in einem «Bildungsboot» auf dem Rhein angereist. Sie sammelten sich im Stadtteil Bad Godesberg zu einem Demonstrationszug.

Noch nie so viele Studienanfänger

Studienanfänger: Noch nie nahmen in Deutschland so viele junge Menschen ein Studium auf, wie in diesem Jahr: 423 400 Erstsemester zählten die Hochschulen insgesamt, sieben Prozent mehr als noch 2008. 74 Prozent der Studienanfänger starteten in einem Bachelor- Studiengang. Noch nie verließen aber auch so viele junge Menschen mit einer Studienberechtigung (Abitur oder Fachhochschulreife) die Schule. Nach der Prognose der Kultusministerkonferenz waren dies rund 450 000.

Gesamtzahl: Eingeschrieben sind insgesamt rund 2,13 Millionen junge Menschen, fünf Prozent mehr als 2008.

Studiendauer: Im Schnitt dauert ein Studium heute bis zu einem ersten Abschluss an den Universitäten 11,6 Semester, an den Fachhochschulen 8,9 Semester.

Erfolgsquote: 68 Prozent aller Studierenden, die 1998 ihr Studium begannen, hatten im vergangenem Jahr erfolgreich ihre Ausbildung beendet. Bei den Frauen ist die Erfolgsquote mit 70 Prozent etwas höher als bei den Männern (66,5 Prozent). Besonders hoch fallen die Erfolgsquoten in den Fächergruppen Sport, Medizin, Kunst, Agrar- und Ernährungswissenschaften sowie in Mathematik und Naturwissenschaften aus.

(Quelle: Statistisches Bundesamt)

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