Archivierter Artikel vom 07.12.2011, 10:25 Uhr
Fürth

Autogenes Training für unkonzentrierte Kinder

Zappelphillip oder Klassenclown – wenn Kinder unkonzentriert und unruhig sind, kann das viele Ursachen haben. Eltern sollten diesen auf den Grund gehen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Autogenes Training für Kinder kann eine Hilfe sein.

Ein im Unterricht unkonzentriertes Kind braucht Verständnis und Unterstützung. Dafür sollten Eltern und Lehrer zunächst gemeinsam mit dem Kind erforschen, welche Ursachen hinter der fehlenden Konzentration stecken, sagt Andreas Engel, stellvertretender Vorsitzender der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke). Unter Umständen stecke ein noch nicht bewältigter Übergang in die Grundschule dahinter, ein Konflikt mit anderen Kindern in der Klasse oder Sorgen in der Familie.

Wichtig ist auch, herauszufinden, ob sich die Unkonzentriertheit nur auf die Schulsituation beschränkt. Das macht es leichter, unterstützende Angebote für das Kind auszuwählen, die ihm ein Erfolgserlebnis vermitteln. Kindgerecht vermitteltes Autogenes Training kann eine von vielen Möglichkeiten sein, die ihm dabei helfen, sein Selbstbewusstsein zu stärken und seine Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Bundeskonferenz für Erziehungsberatung