Archivierter Artikel vom 12.02.2013, 08:00 Uhr

Auto- und Stahlkrise haben ThyssenKrupp weiter fest im Griff

Essen (dpa). Der von einer Skandal-Serie erschütterte Industriekonzern ThyssenKrupp leidet weiter unter der Auto- und Stahlkrise. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 gingen sowohl Umsatz als auch operativer Gewinn im sogenannten fortgeführten Geschäft – also ohne Sparten, die verkauft werden sollen – deutlich zurück. Der Umsatz fiel um acht Prozent auf 8,84 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern in Essen mitteilte. Das Unternehmen hatte erst am Freitag den Sparkurs im europäischen Stahlgeschäft verschärft. Hier sollen mindestens 2000 der zuletzt 27 600 Stellen wegfallen.