Auswendiglernen bringt Schülern wenig

Landau/München (dpa/tmn) – Stumpfes Pauken und Auswendiglernen bringt Schülern wenig. Die Lernforschung zeige, dass Kinder vor allem das behalten, was sie selbst sagen, gestalten und in anderer Weise tun.

Das erläutert Heinz Klippert, Dozent am Lehrerfortbildungsinstitut der evangelischen Kirche in Rheinland-Pfalz in Landau. Denn dadurch würden nachhaltig Synapsen im Gehirn gebildet. Bloßes Lesen, Zuhören oder Abschreiben von der Tafel reiche zum Lernen also nicht aus. Besser sei es, wenn Kinder schreiben und zeichnen, erzählen, recherchieren oder diskutieren. Gut prägten sich auch Dinge ein, die spielerisch vermittelt oder mit Experimenten veranschaulicht werden.

Besonders gut lernten Schüler, wenn sie anderen den Stoff erklären, sagt Klippert in der Zeitschrift «Focus Schule». Deshalb sollten Kinder möglichst oft mit anderen zusammenarbeiten.