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Vancouver

Aufwind für Münchens Olympia-Gegner Pyeongchang

dpa

Die südkoreanische Stadt Pyeongchang hat im Bewerbungsduell mit München um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2018 starken Aufwind bekommen.

Wie die Deutsche Presse- Agentur dpa aus gut informierten Kreisen erfuhr, hob die IOC- Exekutive in Vancouver die Suspension des Südkoreaners Lee Kun-he auf und setzte den milliardenschweren Ex-Chef von Samsung wieder als IOC-Mitglied mit allen Rechten ein. Lee war 2008 in seiner Heimat wegen Steuerhinterziehung in Höhe von drei Milliarden Dollar zu drei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden und hatte daraufhin freiwillig auf seine IOC-Rechte verzichtet.

Im Vorjahr war er von der südkoreanischen Regierung mit dem klaren Auftrag begnadigt worden, Pyeongchangs Bemühungen, Olympia-Gastgeber zu werden, im dritten Anlauf zum Erfolg zu führen. Lee, IOC-Mitglied seit 1996, gilt als reichster Mann Südkoreas. Nach seiner Begnadigung machte sich die IOC-Ethik-Kommission für seine vollständige Rehabilitierung stark. Die 15-köpfige IOC-Exekutive entsprach dieser Empfehlung.

Die erfolglosen Kandidaturen Pyeongchangs um die Spiele 2010 und 2014 wurden zu einem großen Teil von Samsung finanziert. Neben München und Pyeongchang kandidiert die französische Stadt Annecy um Olympia 2018. Die Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) fällt im Juli 2011 im südafrikanischen Durban die Entscheidung über den Ausrichter der Spiele in acht Jahren.

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