Archivierter Artikel vom 14.05.2021, 15:13 Uhr

2. Liga

Aufstiegs-Fünfkampf: Bochum und Kiel mit den besten Karten

Im Fünfkampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga besitzen der VfL Bochum und Holstein Kiel die besten Chancen. Aber auch Greuther Fürth, der HSV und Fortuna Düsseldorf hoffen noch.

Thomas Reis
Kann mit Bochum den Bundesliga-Aufstieg klar machen: VfL-Trainer Thomas Reis.
Foto: Roland Weihrauch/dpa

Hamburg (dpa). In der 2. Fußball-Bundesliga ist die Zeit reif für die Entscheidungen. Tabellenführer VfL Bochum und Verfolger Holstein Kiel können am vorletzten Spieltag (Sonntag, 15.30 Uhr/Sky) mit Siegen den direkten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga schaffen.

Der Tabellendritte Greuther Fürth ist noch im Rennen um den Direkt-Aufstieg. Gelingt dieser nicht, müssen die Franken ihre Verfolger Hamburger SV und Fortuna Düsseldorf im Kampf um den Relegationsplatz in Schach halten.

VfL BOCHUM (63 Punkte): Zwei Punkte aus den verbleibenden beiden Spielen reichen dem VfL Bochum für eine direkte Bundesliga-Rückkehr nach elf Jahren. Die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation haben die Bochumer, wenn sie ihren Vorsprung noch verspielen sollten, bereits sicher. Zuletzt scheiterte der VfL Bochum vor zehn Jahren in der Relegation als Zweitliga-Dritter an Borussia Mönchengladbach.

HOLSTEIN KIEL (62): Holstein Kiel benötigt noch einen Sieg aus dem Spiel in Karlsruhe oder eine Woche später daheim gegen Darmstadt, um den erstmaligen Aufstieg der Vereinsgeschichte perfekt zu machen. Patzt Verfolger Fürth, könnte der Sprung sogar auch ohne Dreier gelingen. Der HSV und Fortuna Düsseldorf können Kiel bereits nicht mehr einholen.

GREUTHER FÜRTH (58): Für Greuther Fürth ist der direkte Aufstieg nur möglich, wenn Bochum oder Kiel gewaltig patzen. Im Kampf um Platz drei haben die Franken zwar bessere Karten als ihre Verfolger in der Hand, in den Ex-Bundesligisten Paderborn und Düsseldorf allerdings auch noch zwei starke Gegner.

HAMBURGER SV (55): Für den HSV ist der Aufstieg nur noch über die Relegation möglich. Interimscoach Horst Hrubesch hat nach dem 5:2 über Nürnberg zwei weitere Siege in Osnabrück und daheim gegen Braunschweig gefordert. Zudem wäre dann noch Paderborner und/oder Düsseldorfer Schützenhilfe gegen Greuther Fürth notwendig, damit die HSV-Rückkehr in die 1. Liga über die Relegation möglich würde.

FORTUNA DÜSSELDORF (53): Die Rheinländer haben selbst mit zwei Siegen nur noch eine hauchdünne Chance auf Rang drei und sind auf Schützenhilfe angewiesen. Dafür müsste Fürth beide Spiele (eins davon gegen Düsseldorf) verlieren und der HSV dürfte nur noch drei Punkte sammeln. Und im Torverhältnis liegt die Fortuna weit hinter beiden Teams zurück. Coach Uwe Rösler fordert daher: „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, alles andere werden wir sehen.

© dpa-infocom, dpa:210514-99-599166/2

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