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Berlin

Aufstieg im Visier: Hertha stürmt auf Platz eins

Hertha BSC hat einen großen Schritt in Richtung direkter Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga gemacht. Die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay gewann am Montagabend das Zweitliga-Spitzenspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 1:0 (0:0) und eroberte die Tabellenspitze.

Hertha BSC Berlin – 1. FC Kaiserslautern
Peer Kluge (r unten) erzielt das 1:0 Lauterns Florian Dick und FCK-Keeper Sippel (l).
Foto: Hannibal – DPA

Das Tor des Abends erzielte Peer Kluge (68.). Kaiserslauterns Alexander Baumjohann sah wegen groben Foulspiels die Rote Karte (33.). Die Berliner haben elf Spieltage vor Saisonschluss 13 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz drei, den die Pfälzer belegen.

Die Fans feierten ihr Team bereits als Aufsteiger. Hertha-Trainer Luhukay wollte davon aber noch nichts wissen. «Wir müssen uns immer wieder neu auf unsere Spiele fokussieren. Wir haben gegen einen direkten Konkurrenten unsere Ausgangsposition verbessert. Trotzdem haben wir diesmal die Lösungen nicht gefunden. Es fehlte in der Offensive an Kreativität», sagte Luhukay.

Auch die Spieler sahen nach dem wichtigen Sieg noch keine Vorentscheidung in der Aufstiegsfrage. «Noch nicht, wir sind aber auf einem sehr guten Weg», sagte Fabian Lustenberger. Kapitän Peter Niemeyer meinte immerhin: «Wir stehen jetzt auf Platz eins, und da wollen wir auch nicht mehr weg.»

Die Partie hatte ihren ersten aufregenden Moment vor 37 347 Zuschauern bereits nach zwei Minuten: Lauterns Torwart Tobias Sippel foulte Berlins Nico Schulz im Strafraum. Herthas Top-Torschütze Ronny scheiterte mit dem Strafstoß aber am Keeper (3.). «Auch Mister 100 Prozent Ronny darf mal nicht treffen», nahm Niemeyer den Brasilianer, der schon zwölf Tore geschossen hat, in Schutz. Vier Minuten später verpasste Adrian Ramos die Hertha-Führung aus kurzer Distanz. Hertha blieb am Drücker, ohne jedoch erneut gefährlich zu werden. Auch die Gäste, die ab der 33. Minute ohne Mittelfeldspieler Baumjohann wegen eines groben Fouls gegen Peter Pekarik auskommen mussten, blieben harmlos.

In der zweiten Hälfte drückten die Berliner mit einem Mann mehr auf die Führung, doch Marcel Ndjeng und der eingewechselte Pierre-Michel Lasogga vergaben gute Chancen (58./63.). Der lange Zeit verletzte Stürmer legte dann zur verdienten 1:0-Führung der Berliner durch Peer Kluge auf (68.). Der FCK blieb bis zum Schluss ideen- und chancenlos.

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