Archivierter Artikel vom 06.04.2022, 17:07 Uhr

Aufgerüstet und abgespeckt – Stadt-Pedelec Vanmoof S5/A5

Mit smarten und günstigen Pedelecs hat Vanmoof die Herzen vieler Großstädter erobert. Künftig werden die E-Bikes noch smarter, allerdings auch teurer.

Von Mario Hommen/SP-X
Vanmoof hat neue Pedelecs im Programm
Vanmoof hat neue Pedelecs im Programm

SP-X/Amsterdam. E-Bike-Hersteller Vanmoof hat sein Erfolgsmodell S3 revidiert und in S5 umbenannt. Zugleich haben die Holländer mit dem A5 eine neue Variante mit Tiefeinsteigerrahmen im Angebot, die das bisherige X3 ersetzt. Im Sommer sollen die auf mittlerweile 2.500 Euro im Preis gestiegenen Stadt-Pedelecs verfügbar sein.

Trotz großer Ähnlichkeit mit dem Vorgänger wurde das S5 in vielen Details geändert. Der Radumfang ist von 28 auf 27,5 Zoll leicht geschrumpft. Neu sind zudem geschlitzte Bremsscheiben und hellere LED-Leuchten. Das integrierte Klickschloss am Hinterrad soll solider ausgeführt sein. Die im Oberrohr integrierte Traktionsbatterie wurde auf 487 Wh leicht verkleinert, dennoch ist die Reichweite auf 60 bis 150 Kilometer Reichweite gestiegen. Optional ist wie bisher ein Zusatzakku verfügbar, der sich jedoch einfach per Klickmontage und nicht mehr fummelig per Klettverschluss einhängen lässt und so die Reichweite auf maximal 290 Kilometer vergrößert.

Mit dem neuen A5 will Vanmoof kleinere Radfahrer ansprechen. Diesen kommen die Rahmenform sowie Laufräder im 24-Zoll-Format entgegen. Parallel fällt der Akku mit 463 Wh etwas kleiner aus, was die Reichweite gegenüber dem S5 jedoch nur geringfügig verkleinert.

Für einen Wow-Effekt bei den ersten Vanmoof-Modellen sorgte das ins Oberrohr integrierte Matrixdisplay, welches bei S5/A5 entfällt. Stattdessen sind im Lenker Leuchtringe integriert, die mit unterschiedlichen Farben über aktuelle Geschwindigkeit, Konnektivitätsstatus oder Akkustand informieren.

Wie bisher bleibt es beim Frontmotor, der jedoch geschmeidiger und leiser seine Arbeit bei einem von 59 auf 68 Newtonmeter gesteigertem Drehmoment verrichten soll. Mit dem Leistungsplus geht eine Reduzierung von vier auf drei Übersetzungsstufen beim Automatikgetriebe einher.

Mario Hommen/SP-X