Berlin

Aufarbeitung des Wulff-Wahldebakels beginnt

Nach der nervenaufreibenden Wahl von Christian Wulff zum neuen Bundespräsident beginnt heute für die Koalition die Aufarbeitung ihres Debakels. Der schwarz-gelbe Kandidat war trotz rechnerischer Mehrheit erst im dritten Wahlgang gewählt worden. Mehrere Wahlleute der Koalition hatten ihm bis zum Schluss die Stimme verweigert und für Joachim Gauck gestimmt. Wulff erhielt am Ende doch noch die absolute Mehrheit. Aus Sicht von Kanzlerin Angela Merkel kommt es jetzt darauf an, dass die Regierung ihre Arbeit macht.