Archivierter Artikel vom 24.08.2015, 10:50 Uhr

Auch an die Nacht denken: Beleuchtung für den Garten

Bad Honnef (dpa/tmn). Der Garten sieht nicht nur am Tag schön aus. Im Dunkel der Nacht kann er noch einmal eine ganz andere Optik erhalten – und zwar mit gekonnter Beleuchtung.

Angestrahlte Bäume und Gräser
Nicht nur Haus und Wege sollten nachts beleuchtet sein. Der Garten kann auch in der Dunkelheit noch hübsch aussehen, wenn Bäume und Gräser angestrahlt werden.
Foto: BGL – dpa

Strahler können mit farbigem Licht, die auf frei stehende Bäume gerichtet sind, Gräser, Bäume und Hecken wie Teile eines Gemäldes wirken lassen, erklärt der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL). Dabei wird der Garten nicht taghell erleuchtet, das Licht soll nur Akzente setzen. Bedarfsgerecht lässt sich das über Zeitschaltuhren und ferngesteuerte Schalter regeln.

Dabei rät BGL-Präsident August Forster, das Lichtkonzept mit den Jahreszeiten zu wechseln. Ein Beispiel: Ein sonst unscheinbarer Baum färbt seine Blätter im Herbst gelb oder rot – er ist tagsüber nun plötzlich für einige Wochen der Hingucker auf dem Grundstück. Dann sollte er auch abends beleuchtet sein. Im Winter kann etwa schönes Astwerk oder Rindenmaserung durch die Beleuchtung betont werden.