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    Zweite Bundesliga

    ASC-Frauen zeigen 45 Minuten voller Herzblut und Hingabe

    Alles gegeben: Die Basketballerinnen des ASC Mainz beenden ihre erste Saison in der Zweiten Bundesliga Nord mit einem starken Auftritt beim 80:84 n.V. gegen Play-off-Teilnehmer Bender Baskets Grünberg.

    Zwei Spielerinnen, die mit sehenswerten Aktionen gegen Bender Baskets Grünberg dazu beitrugen, dass sich die ASC-Frauen aus ihrer insgesamt achten Zweitliga-Saison mit einer starken Leistung verabschiedeten: Spielmacherin Katharina Schnitzler...
    Zwei Spielerinnen, die mit sehenswerten Aktionen gegen Bender Baskets Grünberg dazu beitrugen, dass sich die ASC-Frauen aus ihrer insgesamt achten Zweitliga-Saison mit einer starken Leistung verabschiedeten: Spielmacherin Katharina Schnitzler...
    Foto: Bernd Eßling

    Die Enttäuschung war schnell verflogen. Wenige Minuten nach Spielende strahlten die Zweitliga-Basketballerinnen des ASC Mainz gestern Abend schon wieder um die Wette und bedankten sich per La Ola bei ihren Fans für die Unterstützung in der abgelaufen Saison. Die 80:84 (68:68; 51:55; 37:40; 18:17)-Niederlage in der Verlängerung gegen den Tabellendritten Bender Baskets Grünberg war für die Gastgeberinnen kein Grund zur Frustration.

    ... und Centerin Gergana Georgieva.
    ... und Centerin Gergana Georgieva.
    Foto: Bernd Eßling

    Die kleine, aber entscheidende Unachtsamkeit 22 Sekunden vor Ende der Verlängerung in der Mainzer Verteidigung, als Grünbergs U20-Nationalspielerin Finja Schaake völlig frei stand und in aller Ruhe ihren vierten Dreier zum 80:83 aus ASC-Sicht versenken durfte, sollte und konnte den insgesamt positiven Eindruck nicht zerstören. Es ging in diesem letzten Saisonspiel für die Mannschaft von ASC-Trainer Alexander Schoch - abgesehen von einer ausgeglichenen Bilanz und Platz sechs - um nichts mehr.

    Schoch: Bin stolz auf mein Team

    Und trotzdem holten die Gastgeberinnen in diesem Duell noch einmal alles aus sich heraus. Nach einer durchwachsenen, anfänglich teils problematisch-frustrierenden, später dann erfolgreicheren aber von Verletzungen verseuchten Debütrunde in der Zweiten Bundesliga Nord waren die acht verbliebenen ASC-Frauen gegen die Talentschmiede aus Grünberg drauf und dran, mit dem zehnten Saisonsieg in die Sommerpause zu gehen. "Wir haben uns sehr, sehr teuer verkauft", lobte Schoch seine Spielerinnen und setzte noch eins drauf: "Wenn eine Mannschaft nach dieser Saison am letzten Spieltag noch einmal so viel Herzblut über 45 Minuten zeigt, kann ich nur sagen: Ich bin stolz auf die Mädels."

    Die gestrige Leistung war erneut eine Bestätigung für die positive Entwicklung in den vergangenen Wochen. Die ASC-Frauen begegneten den Bender Baskets von Beginn an hellwach. Auf Augenhöhe mit dem Play-off-Teilnehmer. Flügelspielerin Christine Baatz sorgte nach vier Minuten aus der Halbdistanz (11:4) für die höchste Mainzer Führung. Als die Gäste kurz drauf wieder ausgeglichen hatten, entwickelte sich eine spannende Begegnung. Mitte des zweiten Viertels lag der ASC erstmals mit mehr als zwei Punkten hinten (22:28), bis zur 18. Minute war auch dieser Rückstand wieder egalisiert (32:32). Die Gastgeberinnen kämpften um jeden Ball, verteidigten über weite Strecken überzeugend - auch wenn sich Nationalspielerinnen wie Finja Schaake oder Julia Gaudermann nicht durchweg abschalten lassen - und zeigten auch beim Rebound (50:39) den von Schoch so sehr gewünschten Biss.

    Schwächere Trefferquote

    Eher im Angriff war gestern der (kleine) Unterschied zum Ligadritten abzulesen. Die Gäste agierten einen Tick solider, mit höherer Trefferquote und passenden Antworten, die häufig einmal mehr kamen. Direkt nach der Pause schienen sich die Bender Baskets Grünberg sogar vorzeitig absetzen zu können. Ballverluste auf Mainzer Seite, fehlende Abschlüsse und schon lagen die ASC-Frauen 41:51 (25.) hinten. Doch so leicht wollten sich die Gastgeberinnen dann doch nicht abschütteln lassen.

    Bis zur 34. Minute, als Flügel Lisa Floreth ein sehenswertes Anspiel von Katharina Schnitzler zum 57:56 verwandelte, waren die Herausforderinnen wieder dran. Nun ging es hin und her. ASC-Spielmacherin und Antreiberin Schnitzler krönte ihre starke Leistung mit dem Korb zum 68:68 19 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Es war der Korbleger in die Verlängerung. "Am Ende haben nur Nuancen dieses Spiel entschieden", sagte Schoch. "Eine war die bessere Trefferquote Grünbergs aus dem Feld." In allen anderen Statistiken war seine Mannschaft gestern Abend gleichauf.

    Losgelöst von allen Zahlen nahmen Trainer und Spielerinnen des ASC Mainz das gute Gefühl mit in die Sommerpause, am Ende einer holperigen noch einmal aufgetrumpft zu haben.

    Katja Puscher

    Statistik

    ASC Mainz - Bender Baskets Grünberg 80:84 n. V.

    ASC Mainz: Baatz (18/2 Dreier), Belik (3/1), Delp (2), Floreth (3), Georgieva (24), Jandová (13), Kühnast-Krebühl (5/1), Schnitzler (12).
    TSV Grünberg: Brauer (5/1 Dreier), Carthäuser (2), Christen, Dzirma (8); Gaudermann (25), Greunke (10), Johnson (9), Schaake (25/4).
    Fünf Fouls: Kühnast-Krebühl (42.)/Johnson (43).
    Zuschauer: 100.

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