Archivierter Artikel vom 15.08.2019, 11:07 Uhr

Anstieg um 50 Prozent – Ladepunkte in Deutschland

Laut dem deutschen Ladesäulenregister ist die Zahl öffentlicher Ladepunkte in jüngster Zeit massiv gestiegen. Benötigt werden aber vor allem mehr private Ladepunkte.

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Empfehlenswert für Besitzer des Forfour ED ist die Wallbox für 600 Euro, die ab Herbst 2017 mit einem 22-kW-Schnelllader verfügbar ist

SP-X/Köln. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vermeldet auf Grundlage seines Ladesäulenregisters aktuell 20.650 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Deutschland. Zwölf Prozent davon sind als Schnellladestationen deklariert. Im August 2018 wurden lediglich 13.500 Ladepunkte gezählt. Damit ist innerhalb eines Jahres ihre Anzahl um rund 50 Prozent angestiegen.

Nach Einschätzung des BDEW reicht die Zahl öffentlicher Lademöglichkeiten angesichts der beim Kraftfahrt-Bundesamt gemeldeten Elektro-Pkw derzeit völlig aus. Dringenden Handlungsbedarf sieht der Bundesverband hingegen beim Ausbau privater Ladeinfrastruktur, da 85 Prozent der Ladevorgänge zuhause oder am Arbeitsplatz vorgenommen werden. Hierfür bedarf es allerdings einiger Änderungen im Miet- und Wohneigentumsrecht, die nach Meinung des BDEW vom Bundesjustizministerium nun schleunigst umgesetzt werden müssen.

Mario Hommen/SP-X