Archivierter Artikel vom 14.11.2013, 13:15 Uhr

Alte Hunde nur an der Leine Gassi führen

Berlin (dpa/tmn). Besitzer sollten sehr alte Hunde besser nur noch an der Leine führen. Denn ohne sie geraten die Tiere leicht in Panik, da sie ihr Herrchen oder Frauchen oft nicht mehr gut hören und sehen können.

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Alte Hunde besser nicht frei laufen lassen
Besser nicht frei laufen lassen: Alte Hunde sehen und hören oft nicht mehr gut. Deshalb fühlen sie sich an der Leine sicherer.
Foto: Franziska Koark – DPA

Mit Leine fühlen sich alte Hunde sicherer. Darauf weist die Bundestierärztekammer (BTK) hin. Die Lebenserwartung von Hunden variiert stark. Grundsätzlich gilt: Je kleiner der Hund, desto höher ist die Lebenserwartung. Als alt gelten die Tiere ab etwa zehn Jahren, erklärt die BTK. Für Doggen oder Berner Sennenhunde sind 10 Jahre schon ein sehr hohes Alter. Dackel oder Kleinpudel erreichen sogar oft ein Alter über 18 Jahre.

Mit dem Alter treten bei Hunden Verhaltensveränderungen auf, die durchaus typisch sind. Das sind zum Beispiel ununterbrochenes Laufen im Kreis, Appetitlosigkeit, verminderter Spieltrieb oder Vergesslichkeit. Gegen altersbedingte Inkontinenz können Besitzer dem Tier spezielle Windeln aus dem Zoofachhandel anlegen.

Nicht nur ältere Menschen, auch in die Jahre gekommene Hunde bewegen sich weniger und neigen somit zu Übergewicht. Daher sollten Besitzer ihren alten Hunden spezielles energiereduziertes und leichter verdauliches Seniorenfutter geben. Am besten landen mindestens zweimal täglich kleinere Portionen im Futternapf, denn die kleineren Mengen sind leichter verdaulich.