Archivierter Artikel vom 17.04.2019, 12:15 Uhr

Gesundheitsgefahr

Allergene Pflanzen nicht auf den Kompost geben

Für Allergiker kann so manches Unkraut im Garten zu Hölle werden. Herauszufinden welches, ist schon mal die eine Sache. Wer aber den Übeltäter entlarvt hat, stellt sich die Frage: Auf den Kompost oder in die Tonne?

Hoch allergene Ambrosia
Raus mit der Pollenschleuder: Ambrosia-Pflanzen gehören in den Restmüll oder in die Biotonne.
Foto: Patrick Pleul – dpa

Berlin (dpa/tmn). Viele nicht heimische Pflanzen belasten Menschen mit Kontaktallergien. Ambrosia und der Riesenbärenklau gelten sogar als hochallergen. Und sie breiten sich rasant aus – in unseren Gärten als Unkraut.

„Daher ist es wichtig, solche Gartenabfälle nicht einfach auszukippen“, erklärt Marja Rottleb vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Stattdessen gehören ausgerissene Pflanzenteile in den Restmüll oder in die Biotonne.

Der eigene Kompost ist meist nicht groß genug, um ausreichend hohe Verrottungstemperaturen zu entwickeln. Nur damit lassen sich Samen und Pflanzenreste ausreichend vernichten.