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Ahrweiler will Ruhe bewahren und vertraut auf Trainer Lau

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Die FSG Bengen (in Weiß) sucht noch nach ihrem Gleichgewicht: In den bisherigen Spielen bot sie höchst unterschiedliche Leistungen gezeigt.
Foto: Vollrath
Die FSG Bengen (in Weiß) sucht noch nach ihrem Gleichgewicht: In den bisherigen Spielen bot sie höchst unterschiedliche Leistungen gezeigt.
Foto: Vollrath

FC Rhenania Gönnersdorf – SG Ahrweiler/Bad Neuenahr (Sa., 17.15 Uhr). An dem 1:3 gegen die SG Sargenroth hatte der Gönnersdorfer Trainer Günther Kramprich auch gestern noch zu knabbern. Dennoch geht der Blick nach vorn, und Kramprich sagt: "Ich werde einen Teufel tun und über den Gegner sprechen. Ich bin es aber auch leid, ständig nur über unsere Personalmisere zu berichten. Aber die Situation ist nun einmal bescheiden: Studienfahrten, Urlaub, Schichtdienst. Ich weiß wirklich noch nicht, wen ich aufbieten kann." Wer Kramprich kennt, der weiß, wie sehr diese Situation an ihm nagt. Drei Punkte sollen es dennoch gegen den Rhein/Ahr-Rivalen vom Tabellenende geben. Immerhin kassierte die Kreisstadt-SG in nur drei Partien bereits zwölf Gegentreffer. "Ich habe Ahrweiler beobachtet, die igeln sich ein und machen einem das Leben schwer", so Kramprich.

In Ahrweiler lassen sie Trainer Burkhardt Lau derweil in Ruhe eine Mannschaft formen. Der Rückendeckung des Vorstands kann sich der erfahrene Coach gewiss sein. Gut Ding braucht eben Weile. Das meint auch SG-Abteilungsleiter Gerald Endrich: "Natürlich sind die momentanen Ergebnisse nicht unser Anspruch, aber wir werden alles tun, um einen Abstieg zu verhindern. Die Situation ist kein Weltuntergang, wir sind nicht ohne Hoffnung und vertrauen auf die gute Arbeit des Trainers." Dass im Winter personell nachgebessert werden könnte, wiegelt Endrich (noch) ab: "Es sind erst drei Spiele gespielt – mehr nicht."

SG Adenau/Leimbach/Reifferscheid – TuS Rheinböllen (So., 14.30 Uhr). Erst einen Treffer hat die Hocheifel-SG in der laufenden Spielzeit erzielt. Dennoch sagt der Adenauer Trainer Mario Etteldorf: "Es muss sich niemand mehr Sorgen um uns machen als vor der Saison." Doch das 0:5 bei der SG 99 Andernach sorgte auch beim Trainer für Bedenken: "Da haben wir zum ersten Mal keinen Schritt nach vorn gemacht, sondern waren im Kollektiv schlecht."

Das frühe 0:2 hatte Adenau schnell gebrochen. "Meine Mannschaft ist ja selbst nicht zufrieden mit dem, was sie bietet. Es ist schon mal viel Wert, dass sie selbstkritisch ist. Es wäre am Sonntag ein richtig guter Zeitpunkt für drei Punkte", so Etteldorf.

Doch der Gegner TuS Rheinböllen bewies zuletzt beim 1:1 gegen die SG Eintracht Mendig/Bell seine Klasse. "Es scheint so, als würden wir die Gegner derzeit alle zu einem falschem Zeitpunkt erwischen", meint der Adenauer Trainer, der weiterhin auf den Urlauber Martin Hertel verzichten muss.

SG Liebshausen/Mörschbach – FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf (So., 14.45 Uhr). Erst drei Spieltage sind der Saison absolviert, doch die FSG hat bereits Höhen und Tiefen hinter sich. Beim 3:1 gegen den FC Plaidt überzeugte Bengen, um eine Woche später beim 0:3 in Immendorf gleich auf den Boden der Tatsachen zu fallen. Gut erholt beim 2:2 gegen Mülheim II vergaß das Team aus Leimersdorf lediglich, die Tore zum Sieg zu erzielen. Den will sich die Mannschaft des Bengener Trainers Ralf Bachem nun aber im Hunsrück holen: "Das wird aber allein schon aus der Erfahrung der vergangenen Jahre sicher kein leichtes Unterfangen werden. Liebshausen ist zu Hause ein Macht, immer aggressiv und schwer zu knacken."

Noch mehr Sorgen bereiten dem Trainer aber die angeschlagenen Spieler wie Sergej Reich und Christian Morgenschweis. Der Arm von Dustin Friese liegt noch in Gips. "Wir werden erst am Samstag wissen, auf wen wir setzen können", sagt Bachem. "Ich hatte mir ehrlich gesagt einen anderen Start gewünscht. Aber vorn haben wir bislang einfach noch nicht konsequent genug zugepackt."

SG Mülheim-Kärlich II – TuS Oberwinter (So., 15 Uhr). Das Spiel in der vergangenen Saison bei der Mülheim-Kärlicher Reserve hat TuS-Trainer Tomas Lopez noch nicht vergessen. Wie auch? "Da haben wir eine unserer höchsten Niederlagen in den letzten Jahren kassiert", meint er mit Blick auf das 0:4 im September 2011. Am Ende der Spielzeit hatte der TuS als Zweiter den Aufstieg knapp um einen Punkt verpasst, Mülheim II belegte Rang fünf.

Eine ähnlich gute Platzierung hat man für diese Spielzeit bei der Mülheimer Reserve nicht auf der Rechnung, nachdem sie in der Sommerpause acht Spieler verloren hat. So lautet das Ziel auch ganz bescheiden nur Klassenverbleib.

Die ersten drei Spiele scheinen die gesunkenen Ansprüche zu rechtfertigen: zwei Remis, eine Niederlage, Platz 13. Eine Zwischenbilanz, der Lopez herzlich wenig Bedeutung beimisst: "Das sagt noch drei Spieltagen noch gar nichts aus. Wo steht denn zum Beispiel die SG Mendig/Bell?" Der Mitfavorit hat als Zehnter auch noch keine Bäume ausgerissen.

Mülheim II hat zuletzt freilich bei der FSG Bengen nur ein schmeichelhaftes 2:2-Remis geholt, musste dabei aber auf Kapitän Adam Wilsdon verzichten, der privat verhindert war, am Sonntag aber wieder dabei sein dürfte.

Personelle Sorgen hat der TuS derzeit keine, überhaupt ist die Welt nach dem 4:0 zu Hause gegen den TuS Immendorf als Antwort auf das bescheidene 1:1 bei Aufsteiger FC Plaidt wieder in Ordnung. dag, map

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