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    Ahrweiler steht beim Derby in Oberwinter vor schwerem Gang

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    Beim TuS gibt's derzeit viel zu sehen: zuletzt den 1:0-Derbysieg gegen Bengen (weiße Trikots), dann das unglückliche Pokal-Aus nach Verlängerung gegen Mayen (3:4) und nun das Lokalduell mit der SG Ahrweiler. 
Foto: Vollrath
    Beim TuS gibt's derzeit viel zu sehen: zuletzt den 1:0-Derbysieg gegen Bengen (weiße Trikots), dann das unglückliche Pokal-Aus nach Verlängerung gegen Mayen (3:4) und nun das Lokalduell mit der SG Ahrweiler.
    Foto: Vollrath

    FC Rhenania Gönnersdorf - TuS Rheinböllen (Sa., 17.15 Uhr). Nein, so richtig trösten mag sich der Gönnersdorfer Trainer Günther Kramprich nicht damit, dass seine Mannschaft zuletzt beim 2:3 bei Spitzenreiter SG 99 Andernach eine gute Leistung abgeliefert und den Primus am Rande eines Punktverlustes hatte. Zu greifbar nahe war der Punkt, zu ärgerlich das Tor zum 2:3, als seine Mannschaft einen Handelfmeter einforderte und im Gegenzug das entscheidende Tor kassierte. "Das war ein Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften", meint Kramprich, der aber auch bedauert: "Es fehlt einfach mal ein gutes Ergebnis gegen ein Spitzenteam, mit dem wir uns belohnen."

    Im Heimspiel gegen Rheinböllen geht es nun nicht nur allein um Lohn und Belohnung, sondern auch um Beruhigung. "Die Partie ist richtungweisend", sagt Kramprich. Verständlich, sind beide Teams doch Tabellennachbarn, der Verlierer müsste künftig wieder etwas genauer in Richtung Tabellenkeller schauen. Und das will Kramprich vermeiden: "Nicht wieder so ein Theater wie im vergangenen Jahr", sagt er mit Blick auf die zurückliegende Zittersaison. Die Gäste haben seit drei Spielen nicht mehr gewonnen (1:1 gegen Sargenroth, 1:5 gegen Liebshausen und 0:2 gegen Mülheim-Kärlich II).

    TuS Oberwinter - SG Ahrweiler/Bad Neuenahr (So., 14.30 Uhr). Es gab Zeiten, Ende der 90er-Jahre, da stritten sich beide Mannschaften in der damaligen Verbandsliga um die Vorherrschaft im Kreis Ahrweiler. Davon sind beide heute weit entfernt. Gut möglich, dass sich die Wege nach dieser Saison wieder trennen, Oberwinter möchte aufsteigen, Ahrweiler nicht absteigen. Die Rollen im Derby am Sonntag jedenfalls sind klar verteilt. "Das wird ein ganz schwerer Gang", ahnt SG-Trainer Burkhardt Lau. Zumal das 0:2 zu Hause gegen den Konkurrenten FC Plaidt nicht unbedingt das Selbstbewusstsein weiter gesteigert hat.

    Darauf, dass die jüngste Oberwinterer Niederlage dort für negative Gefühle gesorgt hat, brauchen die Kreisstädter nicht zu hoffen. Sagt jedenfalls TuS-Trainer Tomas Lopez nach dem unglücklichen Pokal-Aus am Mittwoch mit dem 3:4 nach Verlängerung gegen den Rheinlandligisten TuS Mayen: "Das war ärgerlich, aber das Positive überwiegt. Meine Mannschaft hat spielerisch in dieser Saison ihre beste Leistung gezeigt."

    Überhaupt sieht er seine Spieler nach zuletzt schwankenden Leistungen nun auf einem guten Weg: "Die Mannschaft tritt wieder geschlossener auf." Und wozu sie dann fähig ist, hat sie zum Beispiel schon im Pokalwettbewerb gezeigt, als sie sogar den Regionalligisten TuS Koblenz ausschaltete. Damals hatte sich, das war der Wermutstropfen, Mario Brötz einen Armbruch zugezogen.

    Nun im Pokalspiel gegen Mayen erlitt Jonas Jaber eine Schulterverletzung. Er wurde nach dem Spiel gleich im Krankenhaus untersucht, der abschließende Befund steht aber noch aus. Damit der Ausfälle nicht genug: Soufiane Khedhairia hat sich gegen die FSG Bengen (1:0) einen Mittelfußbruch zugezogen und wird in diesem Jahr somit kaum noch zum Einsatz kommen.

    FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf - ATA Sport Urmitz (So., 14.30 Uhr). "Ich kenne den Gegner nicht", räumt Bengens Trainer Ralf Bachem ein: "Ich rechne aber mit einer ungemein spielstarken Mannschaft, die als Aufsteiger auch gut aus den Startlöchern gekommen ist." Bei der FSG sind Christian Morgenschweis (Zerrung) und auch Shpetim Gerguri (Rippenprellung) noch angeschlagen, sollen aber beide auflaufen. "Wir haben einen ordentlichen Start hingelegt, hätten aber gern zuletzt in Oberwinter gewonnen. Dann könnten wir rundum zufrieden sein", so Bachem, der sich vor allem über die Art und Weise der Niederlage ärgerte. Allerdings gefiel ihm auch die Reaktion der Mannschaft. 18 Spieler liefen beim Training auf. Weitere Erkenntnis für ihn: "Wir wissen jetzt, dass wir auch mit den ganz starken Gegnern absolut mithalten können."

    SG 2000 Mülheim-Kärlich II - SG Adenau/Leimbach/Reifferscheid (So., 14.30 Uhr). Trotz des letzten Tabellenplatzes und erst eines Punkts herrscht bei Adenaus Trainer Mario Etteldorf noch eine gewisse Zuversicht: "Wir werden nicht aufhören, Fußball zu spielen. Und wenn wir endlich auch mal die Fehler im Aufbau abstellen und Konstanz über 90 Minuten finden, wird sich der Erfolg von selbst einstellen." Bei der Reserve der SG 2000 wird Adenau sicher zunächst abwartend agieren, die Verunsicherung soll aus den Beinen gelaufen werden. Auch für Etteldorf, der seit acht Jahren als Trainer unterwegs ist, ist diese Situation völlig neu. "Abstiegskampf habe ich bereits durchgemacht. Aber diese Situation mit nur einem Punkt aus neun Spielen ist auch für mich und wohl für uns alle neu." In Mülheim kann Etteldorf immerhin auf den gesamten Kader zurückgreifen.

    Nur Martin Bell trainierte in dieser Woche krankheitsbedingt nicht, Tobias Weiler hat Kniebeschwerden. Bis zum Anpfiff sollten beide aber fit sein. map, dag

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