Archivierter Artikel vom 11.05.2011, 16:12 Uhr

Afrikas Fußball-Verband verteidigt Chef Hayatou

Kairo (dpa). Der afrikanische Fußball-Verband (CAF) hat die Bestechungsvorwürfe gegen seinen Präsidenten Issa Hayatou entschieden zurückgewiesen.

Die Anschuldigungen, er habe Geld angenommen für eine Unterstützung der erfolgreichen WM-Bewerbung Katars, bezeichnete Hayatou in einer Pressemitteilung als «reine Erfindung». Der Kameruner behalte sich das Recht vor, «die Menschen vor Gericht zu ziehen, die für diese Schmutzkampagne gegen ihn verantwortlich sind», hieß es in dem CAF-Statement weiter. Der Spitzenfunktionär werde es nicht zulassen, von Journalisten attackiert zu werden, deren Arbeit darin bestehe, Lügen zu kreieren und zu verkaufen.

Hayatou und einem weiteren afrikanischen Funktionär des Weltverbandes FIFA wurde in einer Parlamentsanhörung am Dienstag in London vorgeworfen, je 1,5 Millionen Dollar für ihre Stimmabgabe zugunsten des Wüstenstaates erhalten zu haben. Dies sagte der britische Politiker Damian Collins, der sich dabei auf einen bislang unveröffentlichten Bericht der Zeitung «The Sunday Times» berief.