Archivierter Artikel vom 09.01.2020, 12:52 Uhr
Berlin

AfD-Spendenaffäre: Meuthen beruft sich auf Unerfahrenheit

Im Prozess um fragwürdige Wahlkampfhilfe im Jahr 2016 hat sich AfD-Parteichef Jörg Meuthen auf seine damalige Unerfahrenheit berufen. Der Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg sei damals sehr „hemdsärmelig“ abgelaufen, es habe keine professionelle Organisation gegeben, sagte Meuthen im Berliner Verwaltungsgericht. Auf die Frage der Richterin, ob ihm die von der Schweizer Goal AG damals erstellten großformatigen Plakate, die Flyer und Anzeigen denn nicht aufgefallen seien, antwortete Meuthen, er sei sehr beschäftigt gewesen und habe vieles nicht mitbekommen.