Archivierter Artikel vom 26.11.2018, 17:00 Uhr

Pflegende Tinkturen

Ätherische Öle helfen bei Huf- und Hautproblemen von Pferden

Verfaulter Hufstrahl oder Hautentzündungen sind typische Beschwerden bei Pferden. Besitzer können mithilfe ätherischer Öle den Heilungsprozess unterstützen.

Pferde im Sonnenuntergang
Verschiedene ätherische Öle wirken bei Pferden antibakteriell und wundheilend.
Foto: Patrick Seeger – dpa

Hamburg (dpa/tmn). Ätherische Öle können am Pferd vielseitig eingesetzt werden. Teebaum-Öl beispielsweise hat eine antibakterielle Wirkung und hilft gut bei Fäulnis im Hufstrahl.

Regelmäßige Anwendungen von drei bis fünf Tropfen des Öls gemischt mit einer kleinen Menge Lorbeer-Öl sind ideal, heißt es im Fachmagazin „St. Georg“ (Ausgabe 11/2018). Auf der Haut sollte man es dagegen nicht einsetzen, da es reizen kann. Eine bessere Alternative ist hier Lavendel-Öl, das kühlend und wundheilend wirkt. Dies ist auch für Pferde mit Ekzemen geeignet. Für eine optimale Tinktur sollten Besitzer drei Tropfen Lavendel-Öl mit einer Tasse kaltem Grünen Tee vermengen. Hiermit können die betroffenen Stellen dann abgetupft werden.