Archivierter Artikel vom 24.05.2013, 13:20 Uhr

ADR-geprüfte Rosen sind robuster

Bonn (dpa/tmn). Manche Rosensorten sind besonders anfällig für Pilze. Es gibt aber Züchtungen, die Schädlinge gut abwehren können. Auch der richtige Standort zählt.

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Blühende Rosen
Auch der Standort für die Rosen ist wichtig: Pilze mögen keine sonnigen Orte, an denen der Regen schnell wieder von den Blättern abtrocknet.
Foto: Jan Woitas – DPA

Rosen sind anfällig für Pilzkrankheiten wie Echten Mehltau und Rosenrost. Sorten, die von der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung (ADR) ausgewählt wurden, gelten aber als besonders robust. Darauf weist der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin. ADR-Rosen seien auch leistungsfähig und gelten als grundsätzlich gesund. Der Arbeitskreis setzt sich eigenen Angaben zufolge aus Vertretern des Bunds deutscher Baumschulen, Rosenzüchtern und unabhängigen Experten zusammen.

Auch der richtige Standort bewahrt laut Pflanzenschutzdienst die Rosen vor den Pilzen: Diese mögen keine sonnigen Orte, an denen der Regen schnell wieder von den Blättern abtrocknet.

Echten Mehltau erkennen Gärtner an einem weißen, mehlartigen Belag an den Blättern, den Triebspitzen und den Knospen. Die Blätter rollen sich leicht ein. Rosenrost bildet gelborangene Flecken an der Oberseite der Blätter sowie orangefarbene, später braunschwarze Pusteln an der Unterseite. Sternruß sei die aggressivste Pilzkrankheit bei Rosen: Er bilde violettschwarze, sternförmige Flecken an den Blättern. Diese werden dann gelb und fallen ab.

Kranke Rosenblätter sollte man entfernen, raten die Experten. Bei Echtem Mehltau lohne es sich auch, die Triebspitzen zurückzuschneiden.

Webseite der ADR