Ehlenbach

Abgesperrt und weggegangen – Ehlenbach

Manchmal hat sie im Bach Kaulquappen gesammelt, erzählt sie. Gern hat sie auch auf der Wiese Blumen gepflückt und sie anschließend gegen Bonbons oder ein Brot mit Pflaumenmus eingetauscht. An einem anderen Tag hat sie sich aus Brettern einen Kaufladen gebastelt. Else Ruths Augen leuchten, wenn sie von diesen schönen Stunden ihrer Kindheit berichtet. „Ich war glücklich“, sagt die 91-Jährige, die heute in Oberstein wohnt. Früher lebte sie in einem Dorf, das plötzlich nicht mehr sein durfte. Sein Name war Ehlenbach.

Peter Bleyer Lesezeit: 4 Minuten
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