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    Abflug durch Heckflügel? – Sorgen bei Rosberg

    Gefahr oder Fortschritt: Die Formel 1 geht in dieser Saison per Knopfdruck auf die Überholspur. Neben der Rückkehr des Hybridsystems KERS, bei dem Bremsenergie in zusätzliche PS umgewandelt wird, stellt vor allem der neue verstellbare Heckflügel die Fahrer vor eine Herausforderung.

    «Man muss Vertrauen haben», sagte Mercedes-Pilot Nico Rosberg. Sollte der Knopf mal klemmen, dann «sieht es sicher ganz übel aus». Kommen die Piloten im Rennen nah genug an ihren Vordermann, bekommen sie ein Signal und dürfen den Knopf für das entsprechende Teil des Heckflügels drücken. Der Anpressdruck verringert sich, die Geschwindigkeit wird höher. In Kombination mit KERS sollen es nach Experteneinschätzung 20 Stundenkilometer sein. Die Fahrer sehen aber nicht, ob sich der Heckflügel auch wieder zurückbewegt. «Es ist an der Nähe der Grenze», befand Rosberg angesichts der Neuerungen. Teamkollege Michael Schumacher nahm's gelassener: «Das ist kein besonderes Ding. Darüber mach' ich mir keinen Kopf.»

    «Es ist eine andere Welt als letztes Jahr», urteilte Weltmeister Sebastian Vettel nach den ersten Runden im neuen RB7 in Valencia: «Es kommt schon einiges auf uns zu: einige Knöpfe, die man vor allem in der richtigen Reihenfolge drücken muss.»

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