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Berlin

Überhöhte Ratenzuschläge von Versicherung zurückfordern

dpa/tmn

Wer Versicherungsbeiträge in Monats- oder Quartalsraten überweist und dafür einen Zuschlag zahlen muss, kann unter Umständen Geld von der Versicherung zurückfordern. Darauf macht die Verbraucherzentrale in Berlin aufmerksam.

Bei Ratenzahlungszuschlägen müssen die Versicherer den effektiven Jahreszins angeben. Doch kaum eine Versicherung macht das. Kunden können daher verlangen, dass ihr Zins rückwirkend an den gesetzlichen Zinssatz von 4 Prozent pro Jahr angepasst wird. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden und damit ein Urteil des Landgerichts Bamberg bestätigt (Aktenzeichen: 2 O 764/04 beziehungsweise I ZR 22/07).

Der effektive Jahreszins ist in vielen Versicherungsverträgen oft höher als 4 Prozent, erläutern die Verbraucherschützer. Verlange die Versicherung bei monatlicher Zahlweise zum Beispiel den üblichen Ratenzahlungszuschlag von 5 Prozent, dann entspricht das einem effektiven Jahreszins von 11,35 Prozent. Versicherte haben daher gegebenenfalls Anspruch auf eine Rückzahlung von mehreren Hundert oder Tausend Euro.

Betroffen sind alle privaten Versicherungen, die Verbraucher in Raten zahlen – zum Beispiel Kfz- und Berufsunfähigkeitsversicherungen. Ausgenommen ist die private Krankenversicherung. Sie wird von vornherein vom Monatsbeitrag her kalkuliert

Einen Musterbrief für die Rückforderung finden Verbraucher zum Beispiel auch auf der Homepage der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de.

Musterbrief für die Rückforderung: www.vzhh.de unter «Versicherungen – Teilzahlungszuschlag...»

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