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    20 Meter über dem Boden: Neuer Baumwipfelpfad an der Saar

    Die Saarschleife gilt als Wahrzeichen des Saarlandes. Jetzt können Kletterer sie neu in den Blick nehmen: von dem frisch eröffneten Baumwipfelpfad oberhalb eines Steilhangs. Zehntausende kamen schon.

    Blick auf die Saarschleife
    Der Blick über den Naturpark Saar-Hunsrück ist einmalig.
    Foto: Oliver Dietze - dpa

    Mettlach-Orscholz (dpa) - Gut 20 Meter über dem Waldboden in den Wipfeln der Bäume spazieren gehen und auf die Saarschleife hinunter blicken: Das geht auf dem Baumwipfelpfad, der vor gut einem Monat im saarländischen Mettlach-Orscholz eröffnet wurde.

    Besucher des Baumwipfelpfads
    Der 1250 Meter lange Pfad in gut 20 Meter Höhe führt zu dem Turm, von dem aus das Wahrzeichen des Saarlands und die Landschaft des Naturparks Saar-Hunsrück überblickt werden kann.
    Foto: Oliver Dietze - dpa

    Der Andrang der Besucher sei groß: «Es läuft richtig gut. Es sind mehr Besucher als wir erwartet haben», sagt die Standortleiterin Carina Becker der Deutschen Presse-Agentur.

    Neuer Baumwipfelpfad an der Saarschleife
    An einer Plattform können Besucher noch höher auf einen Aussichtsturm steigen.
    Foto: Oliver Dietze - dpa

    Bis zum 10. August seien bereits rund 25 000 Besucher gezählt worden, berichtet die betreibende Erlebnis Akademie AG im bayerischen Bad Kötzting in ihrem jüngsten Quartalsbericht. Aktuelle Zahlen gebe es nicht, sagte Becker. Der Besucheransturm habe in den Sommerferien aber angehalten. Der Baumwipfelpfad sei der einzige im Saarland und der ganzen Großregion, sagt der Sprecher der Erlebnis Akademie, Christian Kremer.

    Der 1250 Meter lange Pfad führt durch Buchen, Eichen und Douglasien leicht steigend hinauf, bis man die Saarschleife erblickt. An einer Plattform können Besucher noch höher auf einen Aussichtsturm steigen, um einen Rundblick über die Landschaft des Naturparks Saar-Hunsrück zu bekommen. Bei klarer Sicht könne man sogar bis zu den Vogesen sehen, hieß es.

    «Wir schaffen eine Perspektive, die man sonst nicht hat», sagt Becker. «Man ist auf Augenhöhe mit den Baumwipfeln und sieht Dinge, die man am Boden nicht sehen kann.» Auf dem Pfad gebe es auch Lern-Stationen, wo man Bäume beispielsweise anfassen könnte.

    Der Baumwipfelpfad hat 4,7 Millionen Euro gekostet. Die Erlebnis Akademie erwartet in den ersten zwölf Monaten rund 200 000 Besucher. Sie betreibt in Deutschland noch drei weitere Anlagen: im Bayerischen Wald, im Schwarzwald (2014) und auf Rügen.

    Baumwipfelpfad mit Aussichtsturm

    Erlebnis Akademie AG

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