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    1. FC Nürnberg überaus effektiv: 2:1-Sieg in Aue

    Minimaler Aufwand, großer Erfolg: Der 1. FC Nürnberg ist ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Beim Zweitligisten FC Erzgebirge Aue kamen die Franken zu einem glücklichen 2:1 (0:0)-Erfolg.

    Erzgebirge Aue - 1. FC Nürnberg
    Nürnbergs Alexander Esswein (vorn links) trifft gegen Aues Torwart Martin Männel (M) zum 1:0.
    Foto: Thomas Eisenhuth - DPA

    Alexander Esswein (64.) und Julian Wießmeier (68.) hatten die Gäste vor 13 000 Zuschauern mit den ersten wirklichen Möglichkeiten in Führung gebracht. Ronny König traf zwölf Minuten vor dem Ende und belohnte die starke Vorstellung der Sachsen wenigstens mit einem Tor.

    Nürnbergs Trainer Dieter Hecking hatte mit Albert Bunjaku im Angriff und Dominic Maroh zwei neue Spieler gebracht, sein Auer Kollege Rico Schmitt gleich auf vier Positionen gewechselt und dabei unter anderen auch eine neue «Doppel-Sechs» installiert: Jan Hochscheidt und Nicolas Höfler liefen für Oliver Schröder und Marc Hensel auf.

    Die personell arg gebeutelten Franken hatten in der Anfangsphase mehr vom Spiel. Immer wieder wurde von den Außen der wiedergenesene Schweizer Bunjaku gesucht, der besonders in der Luft die Auer Abwehr vor Problem stellte. Mit dem schnellen Umkehrspiel kam die Defensive des FC Erzgebirge nicht klar.

    Nach 20 Minuten aber fand Aue ins Spiel. Mit den bekannten Tugenden wie Kampfkraft und Laufstärke setzten die Sachsen den «Club» unter Druck. Besonders Mike Könneke prüfte Nürnbergs Torhüter Alexander Stephan mehrfach und hatte bei der größten Möglichkeit vor der Pause Pech, als er frei stehend ausrutschte und so das sichere 1:0 für stark aufspielende Auer vergab.

    Auch nach der Pause gab es das gleiche Bild. Aue drückte auf das Führungstor, die jungen Nürnberger verteidigten mit Glück und vor allem Geschick das eigene Tor. König vergab dabei mehrere Chancen, die vom fleißigen Guido Kocer aufgelegt wurden.

    Praktisch aus dem Nichts fiel dann binnen vier Minuten die Entscheidung. Zunächst zog Esswein von links an Höfler vorbei und versenkte den Ball unhaltbar aus 18 Meter Entfernung im langen Eck. Die Schockstarre der Gastgeber nutzte zwei Minuten später der für den erneut verletzten Bunjaku eingewechselte Wießmeier, der einen Abwehrfehler von Adli Lachheb mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck nutzte. Es waren die beiden ersten Chancen der Nürnberger im zweiten Abschnitt. Aues Anschlusstor durch den immer wieder anruckenden König kam zu spät. Trotz der Schlussoffensive gelang der Ausgleich nicht mehr.

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