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    Ontario

    Savchenko/Szolkowy: Neue Wege mit «Pina»

    Die neue Kür mit dem Titel «Pina» brachte die dreifachen Paarlaufweltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy bei Skate America wieder ganz nach oben auf das Podium.

    Weltklasse
    Aljona Savchenko und Robin Szolkowy brillierten mit einem neuen Programm.
    Foto: Peter Schneider - DPA

    Mit dem Modern-Dance-Programm zur Filmmusik über die verstorbene Tanztheater-Regisseurin Pina Bausch setzten die Chemnitzer neue künstlerische Maßstäbe schon zum Auftakt der Grand-Prix-Serie. Tanzunterricht hatten sie genommen, neue Hebungen kreiert und die innovative Choreographie ihres Trainers Ingo Steuer bei der Kür im kalifornischen Ontario exzellent umgesetzt.

    «Das Feedback auf das Programm war sehr positiv», stellte Szolkowy fest. Den Wurflutz riskierten sie aber nur doppelt und den Toeloop sprang er auch nicht dreifach. Dank der flüssigen Vorstellung hatten sie am Ende keine Mühe, die nach dem Kurzprogramm vor ihnen liegenden vier Paare zu überholen. Sie siegten mit 183,98 Punkten und knapp fünf Zählern Vorsprung vor den Chinesen Dan Zhang/Hao Zhang und Kirsten Moore-Towers/Dylan Moscovitch aus Kanada.

    Mit Blick auf die Winterspiele in Sotschi wollen die vierfachen Europameister in der Technik neue Wege gehen. Im Kurzprogramm riskierten sie den dreifachen Wurfaxel, allerdings vergeblich. Savchenko stürzte hart. «Ich bin froh, dass wir ihn probiert haben. Ich habe mich selbst überwunden. Der fünfte Platz nach dem Kurzprogramm war bitter, aber ich brauchte diese Erfahrung. Das war ein Knackpunkt», sagte die gebürtige Ukrainerin.

    Für den nächsten Grand Prix in Japan in zwei Wochen plant das Trio aus Sachsen weiterhin mit dem Hochrisiko-Element, das kein anderes Paar springt. «Es ist nicht so wichtig, immer zu gewinnen», betonte Steuer, «unser Ziel sind die Winterspiele 2014, und es wichtig, dass es am Schluss klappt. Wir haben uns den Wurfaxel vorgenommen und ich bin der Meinung, wir schaffen das.»

    Mit 32 und 27 Jahren gehören Savchenko/Szolkowy bereits zur älteren Eislauf-Generation, aber das beeindruckt sie wenig. «Man ist nie zu alt, um etwas Neues zu lernen», betonte Savchenko. Und Steuer glaubt, das Verletzungsrisiko gering halten zu können. «Wir machen nicht 1000 Stück auf Gedeih und Verderb. Natürlich nehmen wir Rücksicht auf die Gesundheit, und wenn ich sehe, dass es nicht funktioniert, wird der Wurf aus dem Programm genommen», unterstrich der 44-Jährige.

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