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Vancouver

Prozent- oder Handicap-System

dpa

Wie werden Sportler mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen, die in der gleichen Disziplin starten, eigentlich bewertet? Das «Realistic Handicap Competition und Kreative Renn Ergebnis Kontrolle-System» (RHC-KREK-System) regelt bei Paralympics alles Wesentliche.

Es ist ein System mit prozentualer Basis. Ziel: verschiedene Behinderungsklassen in den Kategorien blind, stehend oder sitzend möglichst gerecht zu werden und einen Sieger in jeder Kategorie zu ermitteln. Damit kann trotz der unterschiedlichen Handicaps ein gemeinsamer Wettkampf stattfinden.

Im alpinen Skisport wurde vor 20 Jahren die Basis gelegt: Zwei Systeme wurden miteinander verknüpft und weiterentwickelt. Spätestens seit dieser Epoche wurden überschaubare und sportlich faire Ergebnisse ermöglicht. Grundlage ist Faktoren-/Zeit-System, das es im Lauf der Zeit und mit Computerhilfe ermöglichte, dass der Erste im Ziel auch Paralympics-Gewinner ist. Vor RHC-KREK war dies anders.

Das prozentuale System für Ski nordisch und Biathlon wurde bei der WM 2003 in Mitteltal-Obertal eingeführt. Seitdem gibt es in diesen Bereichen und auch im alpinen Skisport jeweils nur noch einen Sieger. Die Regelung hatte auch zur Folge, dass deutlich weniger Medaillen vergeben werden als etwa noch vor 25 Jahren. Willkommener Nebeneffekt: Der Behindertensport wurde entstaubt, entzerrt und viel leichter verständlich. Die Zuschauerzahlen bei den aktuellen Wettbewerben in Vancouver und Whistler sind ein Beweis: Paralympische Spiele sind der Allgemeinheit zugänglich gemacht und somit ein «Renner» geworden.

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