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Sierra Nevada

Positiver Saisonabschluss für deutsche Skicrosser

dpa

Ein vierter Platz von Julia Manhard beim Finale des Freestyle-Weltcups in der Sierra Nevada hat den deutschen Skicrossern einen positiven Saisonabschluss beschert. «Damit können wir sehr zufrieden sein», sagte der Sportliche Leiter der jungen Alpin-Disziplin, Heli Herdt.

Mit ihrem besten Karriereergebnis hatte sich die 22 Jahre alte Pfrontenerin beim Sieg von Anna Holmlund (Schweden) noch auf Rang 10 im Skicross-Weltcup vorgeschoben. Simon Stickl (Bad Wiessee) reichte bei dem wegen schlechten Wetters verlegten Finale Rang 13, um sich Platz neun in der Weltcup-Wertung zu sichern.

«Wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass wir bei Damen und Herren jemanden unter den Top 10 im Weltcup haben, hätte ich ihm wahrscheinlich noch einen Vogel gezeigt», sagte Herdt, der auch dank des ersten deutschen Weltcup-Siegs im Skicross durch Stickl mit der Saison zufrieden war. Die kleinen Kristallkugeln gingen an Ophelie David (Frankreich) und Olympiasieger Michael Schmid (Schweiz), der beim Finale in Südspanien seinen fünften Saisonsieg feierte. Im Freestyle-Gesamtweltcup belegten Schmid und David jeweils den zweiten Platz hinter Anton Kuschnir (Weißrussland) und Li Nina (China).

Ein Wermutstropfen in der deutschen Saisonbilanz bleibt das dürftige Abschneiden bei der olympischen Skicross-Premiere, bei der die Plätze 17 von Anna Wörner und 19 von Stickl die besten Resultate waren. «Da hätten wir gerne mehr erreicht», gestand Herdt, der sich aber allein von der Präsenz bei dem Wintersport-Großereignis auch finanziell einen Schub erhofft. «Es gibt Signale, dass wir in Zukunft kein Mauerblümchen-Dasein mehr fristen müssen», meinte Herdt mit Blick auf Äußerungen des Präsidenten des Deutschen Skiverbands (DSV), Alfons Hörmann. Dieser hatte in Vancouver eine verstärkte Förderung der Trendsportarten in Aussicht gestellt.

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