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    Paralympische Sprache: Der Mensch im Mittelpunkt

    Der Mensch und die sportliche Leistung stehen im Mittelpunkt, nicht die Behinderung - das ist die klare Botschaft, die von der Sprache bei Paralympischen Spielen ausgehen soll.

    Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat in seiner Mannschaftsbroschüre für die X. Winter-Paralympics von Vancouver eigens einen Leitfaden für Formulierungen veröffentlicht.

    Die Empfehlungen sind unmissverständlich: Die Person steht immer an erster Stelle. «Athlet mit einer Behinderung» - das ist korrekt, «behinderter Athlet» - das steht ebenso auf dem Index wie «der Querschnittsgelähmte» oder «der Blinde». Stattdessen sollen speziell in diesem Kontext Formulierungen wie «der querschnittsgelähmte Sportler» und «der Sportler mit Sehbehinderung/der sehbehinderte Sportler» verwendet werden.

    Was sprachlich überhaupt nicht akzeptiert wird ist «an den Rollstuhl gefesselt», «Opfer einer Behinderung» zu sein oder ein «Schicksal» erlitten zu haben. Dabei geht es doch ganz einfach. Man ist auf den Rollstuhl angewiesen oder ist Rollstuhlfahrer, man hat eine Behinderung. Am allerliebsten wäre es den DBS-Machern, wenn Paralympics und Behindertensport als völlig selbstverständlich dargestellt werden. Tabu ist auch der Begriff «Schadensklasse». Der Ausdruck, der aus der KfZ-Versicherung geläufig ist, wurde ersetzt durch «Startklassen».

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