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Seoul

Koreanische Shorttracker drei Jahre gesperrt

dpa

Der südkoreanische Eislaufverband (KSU) hat gegen zwei Olympia-Medaillengewinner im Shorttrack wegen des Vorwurfs der Rennmanipulation jeweils dreijährige Sperren verhängt.

Doppel-Olympiasieger Lee Jung Su und Silbermedaillengewinner Kwak Yoon Gy seien von der vorläufigen Entscheidung informiert worden, bis April 2013 an keinem Wettbewerb mehr teilnehmen zu dürfen, teilte ein Sprecher des Verbandes in Seoul mit.

Den beiden 20-jährigen Shorttrackern wird die Verwicklung in einen Skandal um unerlaubte Rennabsprachen vorgeworfen. Unter anderem soll der Ausgang von Läufen bei nationalen Ausscheidungswettkämpfen im März abgesprochen worden sein. Der frühere Trainer des Nationalteams, Jeon Jae Mok, der als Drahtzieher beschuldigt wird, wurde auf Dauer vom Sport ausgeschlossen.

Lee und Kwak hätten sieben Tage Zeit, Widerspruch einzulegen, bestätigte der Verbandssprecher entsprechende Medienberichte. Eine Disziplinarkommission müsse danach entscheiden, ob die mehrjährige Sperre aufrechterhalten oder zurückgenommen werde. Die letzte Entscheidung treffe dann das Nationale Olympische Komitee (NOK).

Lee, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver in den Rennen über 1000 und 1500 Meter gesiegt hatte, bestritt die Vorwürfe. Er sei Opfer einer «tief verwurzelten und fehlerhaften Praxis in der lokalen Sportszene», wurde er von der Zeitung «The Korea Times» zitiert. Kwak, der in Vancouver Platz zwei mit der südkoreanischen 5000-Meter-Staffel belegte, habe die Absprachen gestanden.

«The Korea Times» berichtete, die Strafe sei härter ausgefallen als die Sanktionsempfehlung eines gemeinsamen Sonderkomitees aus Vertretern des Kultur- und Sportministeriums, des NOK und der KSU. Danach hätten beide Läufer nur mit einem einjährigen Startverbot belegt werden sollen. Die Bestrafung sei zu hart, sagte ein Verbandsvertreter der Zeitung. Beiden drohe das Ende ihrer Karriere.

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