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Heerenveen

Eisschnellläufer Geisreiter WM-Vierter

Die deutschen Eisschnellläufer sorgen bei der WM in Heerenveen auch ohne Medaille für Aufsehen. Moritz Geisreiter ist bei der Einzelstrecken-WM mit dem vierten Rang über 10 000 Meter dicht an die Weltspitze herangelaufen.

WM-Vierter
Moritz Geisreiter hat sich in Heerenveen über 10 000 Meter den vierten Platz gesichert.
Foto: Sebastian Kahnert – DPA

Titel Nr.2
Christine Nesbitt hat sich auch den WM-Titel über 1000 Meter geholt.
Foto: Vincent Jannink – DPA

Der 24-Jährige sorgte in Heerenveen beim Sieg des niederländischen Titelverteidigers Bob de Jong für die beste deutsche WM-Platzierung über diese Strecke seit dem vierten Platz von Frank Dittrich vor elf Jahren.

«Das ist ein fettes Ding», sagte Geisreiter und war selbst am meisten überrascht. Nur drei Konkurrenten hatten seine Zeit von 13:21,10 Minuten geknackt. «Nach dem Lauf wusste ich, dass er gut war. Was dabei rauskommt, konnte ich nicht ahnen», fügte der zwei Meter lange Schlaks in der Thialf-Halle hinzu. Auch der Münchner Marco Weber (13:28,44) als Siebter und der neuntplatzierte Chemnitzer Alexej Baumgärtner (13:29,02) liefen unter die besten Zehn.

Altmeister de Jong sicherte sich mit einer starken Schlussphase seinen fünften WM-Titel über diese Strecke seit 1999. Der 35-jährige Olympiasieger von 2006 gewann in 12:53,91 Minuten vor seinem Landsmann Jorrit Bergsma (12:57,71) und Jonathan Kuck (13:12,66) aus den USA. Bereits dahinter folgte Geisreiter. Er war schon am Freitag über 5000 Meter als Neunter erstmals unter die ersten Zehn bei einer WM gelaufen.

Sein guter Lauf, in dem er Baumgärtner nach einem Zwischenspurt klar distanzierte, bescherte ihm sogar erstmals ein Live-Interview für die 9000 Fans in der Thialf-Halle. Geisreiter zog für die deutschen Langstreckler ein positives Saisonfazit nach etlichen Platzierungen unter den Top Ten. «Es muss so weitergehen, es wird so weitergehen», kündigte er im Brustton der Überzeugung an. Für die bisher letzte deutsche WM-Einzelmedaille bei den Herren sorgte Dittrich 2000.

Zum Auftakt des Tages hatte die Kanadierin Christine Nesbitt unter den Augen der niederländischen Königin Beatrix ihren zweiten Titel geholt. Einen Tag nach ihrem ersten Triumph über 1500 Meter machte Nesbitt den Hattrick über 1000 Meter perfekt. Die Olympiasiegerin gewann in 1:15,16 Minuten vor Sprint-Weltmeisterin Yu Jing aus China (1:15,98) und der Niederländerin Margot Boer (1:16,16). Das deutsche Trio Judith Hesse, Gabriele Hirschbichler und Heike Hartmann kam nur auf die Plätze 20 bis 22.

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