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    Berlin

    DESG-Präsident: «Sportgerichte werden sich wehren»

    Gerd Heinze, der Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), bleibt nach der Initiative deutscher Hämatologen im «Fall Claudia Pechstein» skeptisch.

    Heinze, befürchtet, dass sich die Sportgerichtsbarkeit gegen die vorliegenden medizinischen Erkenntnisse mit «Händen und Füßen» wehren wird, weil die Auswirkungen für die Glaubwürdigkeit des indirekten Beweises «nicht gerade hilfreich wären.»

    Schon während der Olympischen Winterspiele hatte Gerd Heinze davon gesprochen, dass er sich viel Rückenwind von neuen Erkenntnissen der Blut-Experten verspreche. «Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich denke, dieser Nachweis eine Blut-Anomalie bei Pechstein wird maßgeblich zur Wahrheitsfindung in dem Fall beitragen. Ob diese Sachen vor der Sportgerichtsbarkeit standhalten, muss abgewartet werden», sagte der Präsident, der sich von Beginn der Affäre an auf Pechsteins Seite gestellt hatte.

    In der «Süddeutschen Zeitung» hatte Gerhard Ehninger, der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), Pechstein entlastet und erklärt: «Bei Frau Pechstein wurden Veränderungen des roten Blutbildes gefunden, die nicht zu Doping passen und mit großer Wahrscheinlichkeit für eine angeborene Störung im Aufbau der roten Blutzellen sprechen.»

    Kritik zum geplanten Vorstoß der klinischen Blutexperten mit der geplanten Pressekonferenz am Montag in Berlin kam hingegen vom Doping-Experten Fritz Sörgel. Der Nürnberger Professor verweist darauf, dass diese Veranstaltung im Namen der DGHO abläuft: «Dass der Vorsitzende, Herr Ehninger, sich hier für die gesamte wissenschaftliche Gesellschaft äußert, halte ich für problematisch», erklärte Sörgel der «Süddeutschen Zeitung».

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