Berlin

2. Liga

FCK zittert weiter – Rostock vor Abstieg

Von dpa
Hertha BSC - 1. FC Kaiserslautern
Hertha BSC setzte sich gegen den 1. FC Kaiserslautern durch. Foto: Andreas Gora/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen.

Während sich bei Hertha alles um die Trainerfrage dreht, braucht der FCK Punkte im Abstiegskampf. Nürnberg ist dagegen schon gerettet.

Lesezeit: 2 Minuten
Anzeige

Berlin (dpa). Hertha BSC hat Pal Dardai in seinem wohl letzten Heimspiel als Cheftrainer der Berliner einen Sieg beschert und beim 1. FC Kaiserslautern für weiteres Zittern im Abstiegskampf gesorgt. Die Mannschaft des Ungarn, dessen Vertrag übereinstimmenden Medienberichten zufolge nicht verlängert wird, gewann vor 67.144 Zuschauern und Zuschauerinnen im Berliner Olympiastadion 3:1 (2:1) gegen die Pfälzer.

Die Lauterer, die in zwei Wochen zum Pokalfinale gegen Meister Leverkusen ins Olympiastadion zurückkehren, vermeiden den direkten Abstieg aus der 2. Bundesliga aber auf jeden Fall, da Rostock bei Schalke nicht gewann. Der FCK kann noch auf den Relegationsplatz abrutschen.

FC Schalke 04 – Hansa Rostock
Während die Rostocker enttäuscht sind, drehen die Schalker nach dem 1:0 jubelnd ab.
Foto: Bernd Thissen/dpa – WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen.

Wenn Wiesbaden am Sonntag bei Eintracht Braunschweig verliert, haben die Pfälzer den Klassenerhalt aber schon vor dem letzten Spieltag sicher. Am kommenden Wochenende empfängt die Mannschaft von Routinier Friedhelm Funkel, der das Team im Februar übernahm, Braunschweig am Betzenberg.

1. FC Nürnberg – SV Elversberg
Die Nürnberger um Torschütze Jan Gyamerah (r) feierten einen deutlichen Heimsieg gegen Elversberg.
Foto: Daniel Karmann/dpa – WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen.

Torjäger Haris Tabakovic per Foulelfmeter (19. Minute), Jeremy Dudziak (45.+3) und Fabian Reese (67.) trafen in Berlin für die Gastgeber. Marlon Ritter hatte zwischenzeitlich per direktem Freistoß ausgeglichen (39.).

Rostock: Abstieg am Sonntag möglich

Der FC Hansa Rostock verlor beim FC Schalke 04 und kann bereits an diesem Sonntag aus der 2. Fußball-Bundesliga absteigen. Die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegović unterlag den Gelsenkirchenern mit 1:2 (1:2). Für Rostock war es die fünfte Niederlage nacheinander. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern bleibt mit 31 Punkten Tabellenvorletzter. Gewinnt Wehen Wiesbaden bei Eintracht Braunschweig, kann Hansa den Relegationsplatz nicht mehr erreichen.

Kenan Karaman (22. Minute) und Paul Seguin (45.+5) erzielten die Tore für Schalke. Der einzige Rostocker Treffer gelang Sarpreet Singh (32.). Der Hansa-Torschütze sah in der zweiten Hälfte nach einem harten Foul an Schalkes Top-Talent Assan Ouédraogo die Rote Karte (70.).

Nürnberg befreit sich von Sorgen

Der 1. FC Nürnberg ersparte sich ein Zittern bis zum Schluss und räumte alle Restzweifel am Klassenerhalt aus. Im ersten Spiel nach der Trennung von Sportvorstand Dieter Hecking beendeten die leidenschaftlichen Franken beim 3:0 (1:0) gegen Aufsteiger SV Elversberg am vorletzten Spieltag kraftvoll ihre Serie von fünf Niederlagen am Stück. Mit nun 40 Punkten kann der «Club» nicht mehr absteigen und die abschließende Dienstreise zum Hamburger SV am nächsten Sonntag ohne Druck antreten.

Die Spieler von Trainer Cristian Fiel entschädigten die 34.031 Zuschauer im letzten Heimspiel der Saison ein wenig für die in der Rückrunde ernüchternde Spielzeit. Felix Lohkemper (43. Minute), Kapitän Jan Gyamerah (52./Handelfmeter) und Can Uzun (64.) schossen die Tore.

© dpa-infocom, dpa:240511-99-995831/2