Iserlohn

EURO 2024

4000 Fans und Giovanni Zarrella bei Italien-Training

Von dpa
Training der Squadra Azzurra
Italiens Michael Folorunsho (l) und Giacomo Raspadori liefern sich im Training einen Zweikampf. Foto: Bernd Thissen/dpa

EM-Titelverteidiger Italien hat sein Trainingscamp in Iserlohn bezogen. Bei der ersten Einheit jubeln Tausende Tifosi den Spielern zu. Den meisten Applaus aber bekommt ein Ex-Profi.

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Iserlohn (dpa). Rund 4000 Fans und Showmaster Giovanni Zarrella haben der italienischen Fußball-Nationalmannschaft bei ihrem ersten öffentlichen EM-Training in Deutschland einen herzlichen Empfang bereitet. Das Team des Titelverteidigers ließ sich in Iserlohn feiern, wo die Mannschaft von Auswahltrainer Luciano Spalletti ihr Basiscamp für das Turnier bezog. Vor Trainingsbeginn trat der unter anderem aus dem ZDF bekannte Deutsch-Italiener Zarrella («Die Giovanni Zarrella Show») als Sänger auf dem Rasen auf, eine Band spielte darüber hinaus auf der Tribüne den Italo-Hit «Azzurro».

Die Anhänger feierten die Spieler beim Training – am meisten Applaus bekam aber Ex-Torwart-Star Gianluigi Buffon, der 2006 just in Deutschland Weltmeister wurde und inzwischen Delegationsleiter der Nationalmannschaft ist. Nach Abschluss der Einheit schafften es ein paar Fans, an den Ordnern vorbei auf den Rasen zu flitzen – einer von ihnen fiel 2021-Europameister Federico Chiesa von Juventus Turin um den Hals. Auch Coach Spalletti wurde von einem jungen Anhänger geherzt.

Hoffnungsträger Barella trainiert nur individuell

Bei dem Training absolvierte der zuletzt angeschlagene Hoffnungsträger Nicolò Barella – dessen Verein Inter Mailand auch am Dienstag die Vertragsverlängerung bis 2029 verkündete – ein reduziertes Programm. Nicolò Fagioli (Juventus) blieb wegen einer Blessur aus dem letzten Testspiel gegen Bosnien-Herzegowina (1:0) in der Trainingshalle.

Den Italienern mussten zuletzt einige Profis wegen Verletzungen absagen. Die Spalletti-Truppe trifft zum EM-Auftakt am Samstag (21.00 Uhr/ARD/MagentaTV) in Dortmund auf Albanien. Danach folgen die vermeintlich schwereren Gruppenspiele gegen Spanien und Kroatien.

© dpa-infocom, dpa:240611-99-360235/3