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    Zurück in die Fabrik: Formel-1-Riesen mit Sorgen

    Nach dem Start-Spektakel der Formel 1 haben sich die Teams in ihre Rennfabriken zurückgezogen. Vor allem bei den millionenschweren Top-Teams gibt es in der gut zweiwöchigen Pause bis zur Reise nach China reichlich Bedarf für die Problemanalyse.

    Aufbereitung
    Sebastian Vettel sein Teamchef Christian Horner müssen den Red Bull auf Trapp bringen.
    Foto: Jens Buettner - DPA

    Als echter Gewinner darf sich nach den ersten beiden Saisonrennen keiner der Branchenriesen fühlen - nicht einmal Ferrari um WM-Spitzenreiter Fernando Alonso. Besonders viel Diskussionsstoff gibt es in diesen Tagen beim Red-Bull-Rennstall von Titelverteidiger Sebastian Vettel und der desaströs gestarteten Mercedes-Mannschaft. Eine Zwischenbilanz:

    RED BULL: Nach einer kurzen Auszeit in der Wahlheimat Schweiz fliegt Doppel-Weltmeister Sebastian Vettel Ende der Woche zum Simulator-Training nach Milton Keynes. Erst «zu 60 Prozent» habe man den neuen RB8 verstanden, bekannte Teamchef Christian Horner. Vettel liegt als WM-Sechster sogar hinter seinem Stallrivalen Mark Webber, der ihn auch zweimal in der Qualifikation bezwang. Mit dieser ungewohnten Situation muss Vettel anscheinend erst umzugehen lernen. Das zeigte sein Wutausbruch nach Platz elf in Malaysia, als er Narain Karthikeyan im TV als «Gurke» und «Idiot» beschimpfte. Auch über den verweigerten Boxen-Befehl zur vorzeitigen Aufgabe will die Teamführung mit Vettel reden. Es brodelt bei Red Bull.

    McLAREN: Aus dem wohl stärksten Paket im Feld haben die Briten bislang zu wenig gemacht. Jenson Button patzte nach dem Auftaktsieg und blieb in Malaysia punktlos. Für Lewis Hamilton schien in beiden Rennen nach der Pole Position mehr drin als Rang drei. Diese verschenkten Punkte könnten am Ende fehlen. Button will den Ärger am Sonntag beim «Lavaman»-Triathlon auf Hawaii verarbeiten. «Ich werde mich quälen. Die Schmerzen verdiene ich», meinte er. Zeit für die Tortur hat er. Als einziges der Top-Teams hat McLaren keine großen Sorgen mit dem Auto. «Jetzt wollen wir eine gute Leistung in China, damit die WM für uns rollt», sagte Teamchef Martin Whitmarsh.

    FERRARI: Die eruptive Freude über Fernando Alonsos Malaysia-Sieg konnte die Furcht vor dem nächsten Absturz kaum verdecken. «Ein Durchatmen inmitten von gewaltigem Druck», beschrieb Teamchef Stefano Domenicali den Glücksmoment von Sepang. Schon am Morgen danach, «um acht Uhr», sollte in der Rennfabrik in Maranello wieder am missglückten F2012 gewerkelt werden, verfügte Alonso. Der Spanier trägt die Scuderia inzwischen allein, sein zweimal punktloser Kollege Felipe Massa ist längst mehr Last als Hilfe für das Team. So bleibt es vorerst beim Prinzip Hoffnung. «Für China, Bahrain und Barcelona kommen eine Menge neue Teile ans Auto», verriet Alonso.

    MERCEDES: Es werde «Zeit brauchen» für «diesen Prozess», sagte Michael Schumacher. Vertraute Töne, die weiteren Frust befürchten lassen. Der Silberpfeil ist im Rennen schon wieder nicht schnell genug und gibt dem Werksteam damit Rätsel auf. Ein Pünktchen auf der Habenseite, nur die Dauer-Hinterbänkler Caterham, Marussia und HRT sind schlechter. «Wir müssen eindeutig noch viele Hausarbeiten machen», befand Schumacher. Nur in der Qualifikation funktioniert der Technik-Kniff mit Front- und Heckflügel. «Bis China haben wir genug Zeit. Ich hoffe also, dass wir uns verbessern, damit dort meine Saison beginnt», übermittelte Nico Rosberg per Video-Blog.

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