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    Zirkus Robben – «Frische» Bayern im Torrausch

    Hannover abgeschossen und Schalkes Angriff meisterlich abgewehrt - angeführt von Zauber-Kicker Arjen Robben hat sich Triple-Jäger Bayern München mit sieben Volltreffern auf Olympique Lyon eingestimmt.

    Zauber-Kicker
    Arjen Robben vom FC Bayern jubelt über seinen Treffer zum 5:0 gegen Hannover 96.

    «So müssen wir spielen. Wir sind auch nach dem 1:0 und 2:0 weitermarschiert», frohlockte der umjubelte Dreifach-Torschütze Robben nach der berauschenden 7:0 (3:0)-Gala der bayerischen Lach- und Schießgesellschaft auf der viertletzten Etappe zur 22. deutschen Fußball-Meisterschaft.

    Das Schützenfest ließ die Hochstimmung in München kurz vor dem Champions-League-Halbfinale förmlich explodieren. «Unglaublich! 7:0, viele Tore, viele Chancen, viel Spaß. Wir sind bereit», sagte Ivica Olic voller Vorfreude. Und der so wertvolle Kroate nannte einen der Hauptgründe für das Fußballfest: «Wir waren frisch.»

    Ausgeruht nach den kraftraubenden «englischen Wochen» zogen die Bayern gegen einen hilflosen Sparringspartner ein rasantes Pass- und Angriffsspiel auf. «Für den Geist sind sieben Tore gut. Das gibt uns viel Vertrauen für Lyon», betonte Robben. Der Mann des Abends schoss seine Saisontore 12 bis 14 (30./49./90.+1.), zudem trafen Olic (21./49.) und WM-Aspirant Thomas Müller (44./62.) jeweils doppelt.

    Die 69 000 Zuschauer in der Allianz Arena bejubelten den höchsten Bundesligasieg der Bayern seit 20 Jahren so ausgelassen wie ein schon vollbrachtes Meisterstück. «Heute war es Spaß auf dem Rasen, im Stadion und auch für den Trainer», sagte Louis van Gaal. 96-Coach Mirko Slomka musste dagegen 90 Folter-Minuten ertragen: «Das war ein Trainingsspiel für Bayern. Sie haben uns auseinandergenommen.»

    Allen voran einer - Arjen Robben. Die Superlative auf den Turbo-Holländer, der sogar Franck Ribéry immer mehr die Schau stiehlt und im Weltfußball derzeit wohl nur von Lionel Messi (FC Barcelona) übertroffen wird, gehen langsam aus. Weltklasse, einfach Weltklasse! «Es ist unglaublich, was Arjen Robben in dieser Saison leistet. Er macht viele, entscheidende und sehr attraktive Tore, eines schöner als das andere», schwärmte Landsmann van Gaal. Diesmal war das 2:0 Robbens Sahnestück - ein Lupfer mit links über 96-Torwart Florian Fromlowitz hinweg nach einem Traumpass von Mark van Bommel.

    24 Millionen Euro kostete Robben - und er ist jeden Cent wert. «Er ist ein Weltklassespieler, ein Superdribbler, dazu sehr schnell - und er schießt wichtige Tore», zählte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge auf: «Es ist für jeden Verteidiger sehr schwer, ihn zu stoppen.» Gleich drei von Hannover versuchten es vergeblich; erst Christian Schulz, dann Constant Djakpa und zuletzt der eingewechselte Konstantin Rausch. Gegen jeden erzielte Super-Robben ein Tor.

    Das Robben-Olic-Müller-Festival war ein Ausrufezeichen im Titel-Endspurt. «Es war wichtig, dass wir sofort die richtige Antwort gegeben haben, nachdem Schalke 3:1 gewonnen hatte», sagte Rummenigge. Nur drei Stunden durfte sich Schalke auf Platz eins sonnen. Aber noch sei im Duell um die Meisterschale «nichts entschieden», warnte Bastian Schweinsteiger: «Wir haben 7:0 gewonnen, das ist schön und gut. Aber wir sind weiter nur zwei Punkte vorne.»

    Lediglich ein Zähler trennt Hannover von einem rettenden Platz. Doch der Tabellenvorletzte spielte nicht nur wie ein Absteiger, sondern wie ein Team, das schon abgestiegen ist; ohne Biss, ohne Moral, ohne Chance. «So bitter es ist, wir müssen das abhaken. Die Lage ist nicht aussichtslos», sagte Robben-Opfer Schulz nach der höchsten Ligapleite der Niedersachsen seit 24 Jahren.

    Slomka ärgerte sich eine Woche nach dem 4:2-Coup gegen Schalke über «die zwei Gesichter» seiner Elf. Er kündigte eine «intensive Trainingswoche» an und appellierte an den Zusammenhalt: «Wir sollten uns nicht zerfleischen und zumindest Platz 16 zurückerobern.»

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