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    Vor Reform: Bundesliga dominiert Handball-Europacup

    Schlussakkord mit Paukenschlag: Vor der Reform des Handball-Europacups haben die deutschen Clubs noch einmal Geschichte geschrieben. Der SC Magdeburg, Frisch Auf Göppingen und die Rhein-Neckar Löwen stehen im Halbfinale des EHF-Pokals.

    Im Halbfinale!
    Die Spieler des SCM jubeln mit Vereins-Maskotchen Till über den Einzug ins Halbfinale.
    Foto: Jens Wolf - DPA

    Sie sorgen damit für die historische Leistung, dass in diesem Wettbewerb zum vierten Mal nach 2005, 2006 und 2011 drei Bundesligisten um den Finaleinzug spielen. Keine andere Liga hat überhaupt jemals ein Trio im EHF-Cup-Halbfinale gestellt.

    Den Auftakt hatte der SC Magdeburg gemacht. Durch den 26:22 (15:10)-Heimerfolg gegen den Tatran Presov aus der Slowakei erreichte der Bundesliga-Sechste erstmals seit seinem EHF-Pokalsieg 2007 wieder ein europäisches Halbfinale. Anschließend folgten die Rhein-Neckar Löwen mit einem 30:29 (14:15) gegen Gorenje Velenje aus Slowenien und Cupverteidiger Frisch Auf Göppingen durch einen 34:27 (18:13)-Sieg gegen Dinamo Minsk.

    Im Europacup-Wettbewerb der Pokalsieger hat die SG Flensburg-Handewitt trotz einer peinlichen 27:32 (16:17)-Heimniederlage gegen HC Saporoschje das Halbfinale erreicht. Der Bundesliga-Dritte zehrte von seinem 39:30-Hinspielsieg in der Ukraine - die Grundlage für das zwölfte Europacup-Halbfinale seit 1996. «Das ist das einzig Positive», sagte Trainer Ljubomir Vranjes. «Die Mannschaft weiß, was sie heute nicht geleistet hat.» Am Sonntagabend hatte Trophäenverteidiger VfL Gummersbach nach seinem 32:23-Hinspielsieg in Bern die Möglichkeit, ebenfalls ins Halbfinale vorzudringen.

    Für EHF-Cup und Pokalsieger-Wettbewerb wird am Dienstag in Wien zum letzten Mal eine Halbfinal-Auslosung sein. Von der kommenden Saison an werden beide Klassements zu einem neuen EHF-Cup zusammengelegt. Dann hat die Bundesliga zwei Startplätze. Doch können die deutschen Clubs mit Siegen in den beiden Wettbewerben zwei weitere Plätze ergattern.

    Zunächst aber erwartet das deutsche EHF-Cup-Trio ein Bundesliga-Duell sowie ein französisches Team als Gegner, das am Sonntagabend feststehen sollte. Die Magdeburger, die bis Saisonende wegen Kreuzbandrissen auf die Rückraumspieler Fabian van Olphen und Jure Natek verzichten müssen, haben sich schon auf einen nationalen Kontrahenten eingestellt. «Im Halbfinale ist alles möglich. Warum sollten wir nicht einen Großen wie die Löwen schlagen?» fragte Rückraumspieler Bennet Wiegert. Eine Woche nach dem 29:29 in Presov lagen die Magdeburger gegen die Slowaken von Beginn an in Führung und kamen souverän weiter. «Jeder hat jede Minute gemerkt, dass wir weiterkommen wollten.»

    Die Rhein-Neckar Löwen taten sich gegen Velenje unerwartet schwer, nachdem sie in Slowenien mit 27:25 gewonnen hatten. «Wir sind schnell in Führung und anschließend unnötiges Risiko gegangen. Dadurch haben wir es uns im zweiten Abschnitt selbst schwer gemacht», sagte Trainer Gudmundur Gudmundsson.

    Mit einem souveränen Heimsieg qualifizierte sich Göppingen für die Vorschlussrunde. Der Pokalverteidiger, der das Hinspiel in Weißrussland mit 23:27 verloren hatte, führte beim 30:20 mit zehn Toren und zehrte von dem Vorsprung. Trainer Velimir Petkovic lobte vor allem die starke Abwehr seines Teams.

    In der Bundesliga hat der TBV Lemgo im Kampf um einen Europacup-Platz einen wichtigen Punkt durch das 21:21 (11:13) beim TV Großwallstadt eingebüßt. Für eine Überraschung sorgte der TV Hüttenberg. Der abstiegsbedrohte Neuling gewann gegen den TuS N-Lübbecke mit 32:27 (16:13) und schöpfte wieder Hoffnung auf den Klassenverbleib.

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