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    Braunschweig

    Vom Hufschmied zum Sieg: Nieberg gewinnt GP

    Vom Hufschmied zum Sieg: Der Springreiter Lars Nieberg hat beim internationalen Turnier in Braunschweig mit einem furiosen Ritt den Großen Preis gewonnen.

    Der 46 Jahre alte Profi aus Homberg/Ohm setzte sich beim Höhepunkt der Löwen-Classics mit Lord Luis als schnellster Starter des Stechens in 39,76 Sekunden durch. Hinter dem Mannschafts-Olympiasieger, dessen Pferd kurz vor dem Siegritt ein neues Hufeisen bekam, belegte der Brite Robert Whitaker mit Casino in 41,26 Sekunde den zweiten Platz. «Er kommt immer besser mit ihm zurecht», lobte Bundestrainer Otto Becker den Sieger, der den zwölfjährigen Wallach erst seit einem halben Jahr reitet.

    Das Stechen begann für Nieberg, der im nahe gelegenen Wittingen geboren wurde, mit einem Schreck. Lord Luis verlor ein Eisen, der Reiter musste die Vorbereitung unterbrechen und aus der Abreitehalle zum Schmied gehen, der seine bereits verpackte Ausrüstung aus dem Lastwagen holte. Doch der reitende Routinier behielt vor 6000 Zuschauern die Nerven, ritt mit Verspätung ins Stechen - und dort zum Sieg. «Der Schmied hat ihm Sprungfedern eingebaut», scherzte Co-Bundestrainer Heinrich Hermann Engemann.

    Bemerkenswert ist der Erfolg, weil Nieberg Lord Luis erst seit einem knappen halben Jahr reitet. Nach einer Verletzung des Kollegen Alois Pollmann-Schweckhorst übernahm er den Wallach. Für seinen Erfolg erhielt der Sieger ein Auto (VW) im Wert von 35 000 Euro.

    Zuvor hatten die ausländischen Reiter bei den wichtigsten Prüfungen von Norddeutschlands zweitgrößtem Hallenturnier die Nase vorne. Das Championat gewann der Brite Robert Whitaker, den Gold-Cup der Schwede Rolf-Göran Bengtsson. Der 27 Jahre alte Brite, Sohn der Springsport-Legende John Whitaker, setzte sich im Sattel von Casinoals schnellster Starer des Stechens durch. Dahinter folgte Bengtsson mit Quintero, der zuvor das Zeitspringen um den Gold-Cup mit dem Hengst Casall gewonnen hatte. Von den einheimischen Teilnehmern war Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) die beste. Sie kam mit Lambrasco auf Rang vier.

    Überragender Dressurreiter in Braunschweig war Hubertus Schmidt. Der Mannschafts-Olympiasieger aus Borchen-Etteln gewann die drei internationalen Prüfungen des Turniers. In der abschließenden Kür gewann Schmidt im Sattel von Hinnerk die Kür. Mit 73,95 Prozent setzte er sich vor der Schwedin Anette Christensson mit Normandie (73,45) und der Australierin Kristy Oatley mit Clive (73,10).

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