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Hamburg

Ver.di: Keine Steuergelder für Hamburg-Turnier

dpa

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ist empört über die Subventionsforderungen in Höhe von 820 000 Euro für das Tennis-Turnier am Hamburger Rothenbaum.

Die Handelskammer kenne bei ihrem Ruf nach Steuergeldern für das Turnier «offenbar keine Finanzkrisen und Haushaltsprobleme mehr», sagte Hamburgs ver.di-Chef Wolfgang Rose. «Der Senat tut gut daran, diese Tennis-Lobbyisten zu überhören und seine knappen Mittel in die Arbeitsbeschaffung und den Ausbau von Bildung zu stecken.» Rose zweifelte auch die Seriosität einer Umfrage an, mit der die Handelskammer um eine Finanzspritze warb.

Der Befragung zufolge halten mehr als 80 Prozent der Bürger das Turnier für einen Gewinn für den Standort, jeder zweite Hamburger (49 Prozent) sei sogar bereit, für den Verbleib der German Open einen finanziellen Beitrag zu leisten. Das Tennis-Turnier am Rothenbaum wird seit vergangenem Jahr von Wimbledonsieger Michael Stich organisiert. Da weiterhin ein Hauptsponsor fehlt, steht der Etat in Höhe von 3,2 Millionen Euro und die Dotierung in Höhe von einer Million Euro nach wie vor auf der Kippe. 2009 hatte die Stadt einen Zuschuss von 200 000 Euro gezahlt.

Ver.di-Chef Rose forderte die Handelskammer auf, «den Nachweis anzutreten, dass ihre Internetumfrage wirklich seriös, repräsentativ und frei von Manipulationen ist». Bei nur 808 Befragten sei das zumindest zweifelhaft. Laut Rose hält die Mehrheit der Hamburger nämlich «nichts davon, Mega-Honorare an Tennis-Großverdiener aus Steuermitteln auszuschütten, während gleichzeitig für Kitas, Schulen, Pflege, öffentliche Sicherheit und viele andere Aufgaben das Geld fehlt».

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