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    Trendwende auf der Bahn: Fünf EM-Medaillen

    Deutschlands Topathleten rennen nicht mehr nur hinterher.

    Siegreich
    Verena Sailer (r) lief das Staffel-Gold über die 4x100 Meter nach Hause.
    Foto: Pekka Sipola - DPA

    «Wir haben einen Aufschwung im Laufbereich erlebt. Das ist eine Trendwende», meinte Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), über die ansprechenden Auftritte der Sprinter und Läufer bei der EM. Sie holten in Helsinki fünf Medaillen.

    Das Sprint-Quartett der Frauen um Verena Sailer krönte das Hoch gar mit Gold. Die Männer gewannen über 4 x 100 Meter ebenso Silber wie Arne Gabius am Auftakttag über 5000 Meter. Bronzemedaillen steuerten Antje Möldner-Schmidt über 3000 Meter Hindernis und die 4 x 400-Meter-Staffel der Männer bei.

    Für einen unerwarteten EM-Triumph sorgte die Sprint-Staffel der Frauen. In 42,51 Sekunden siegten Leena Günther (Köln), Anne Cibis (Mannheim), Tatjana Pinto (Münster) und Verena Sailer (Mannheim). Zweite wurden die Niederländerinnen, die nach 42,80 Sekunden ins Ziel kamen. Bronze sicherte sich das Quartett aus Polen mit 43,06 Sekunden.

    «Was im Einzel gewesen ist, war vor der Staffel Wurst», sagte Deutschlands schnellste Sprinterin Verena Sailer. Die Schlussläuferin hatte im 100-Meter-Einzelrennen als Sechste ihren EM-Titel verloren, machte nun aber mit deutlichem Vorsprung den Sieg perfekt. Zuletzt hatten die Sprinterinnen 1994 bei der EM ebenfalls in Helsinki gewonnen. «Ich hatte Angst, dass ich nicht laufen kann, aber dann war soviel Adrenalin da, und ich konnte richtig Gas geben», sagte Sailer.

    Den Männern fehlte eine Zehntelsekunde zu Gold. Julian Reus (Wattenscheid), Tobias Unger (Stuttgart), Alexander Kosenkow (Wattenscheid) und Lucas Jakubczyk (Berlin) mussten sich in 38,44 Sekunden nur den Niederländern geschlagen geben. Bronze gewann Frankreich mit Einzel-Europameister Christophe Lemaitre. «Das hätte keiner erwartet. Es ist der Lohn für unsere Arbeit», sagte Schlussläufer Jakubczyk.

    Auch nach den 4 x 400 Meter, dem 42. und letzten EM-Wettbewerb, jubelten die deutschen Männer: Jonas Plass (Wendelstein), Kamghe Gaba (München), der deutsche Meister Eric Krüger aus Magdeburg und der Dresdner Thomas Schneider wurden in 3:01,77 Minuten Dritte. Gold holte sich die Staffel aus Belgien vor dem britischen Quartett. Nur die deutsche Frauen-Staffel über die vier Stadionrunden ging als Fünfte leer aus.

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