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    Tour 2012: Weniger Berge – Vorteil Zeitfahrer

    Der in Paris vorgestellte Parcours der Tour de France vom 30. Juni bis 22. Juli 2012 wirkt wie maßgeschneidert für Tony Martin. Wieder ein Prolog, zwei lange Zeitfahren über 38 und 52 Kilometer und nur drei Bergankünfte.

    Präsentation
    In Paris wurde der Etappenplan der Tour de France 2012 vorgestellt.
    Foto: Ian Langsdon. - DPA

    Das Gesamtklassement der 99. Tour könnte für den Weltmeister im Kampf gegen die Uhr, der im kommenden Jahr eigentlich alles auf die Olympischen Spiele in London setzen wollte, doch wieder reizen.

    «Ich werde mir den Etappenplan in Ruhe anschauen und ohne Druck in die Tour gehen. Mein großes Jahresziel ist Gold in London im Zeitfahren, aber ich werde mir bei der Tour mit Sicherheit nicht freiwillig Zeit wegnehmen lassen», sagte der Radprofi der Nachrichtenagentur dpa. Nach seinem Einbruch in den Pyrenäen hatte er in diesem Jahr seine Ambitionen auf den Tour-Gesamtsieg früh begraben müssen und sich auf das abschließende Zeitfahren konzentriert, das er in Grenoble gewann.

    Die Topfavoriten der neuen Tour-Ausgabe über 3479 Kilometer sind Vorjahressieger Cadel Evans (Australien) und der Dreifach-Triumphator Alberto Contador - vorausgesetzt der Spanier übersteht seinen Doping-Prozess im November und darf überhaupt starten. «Eine Bergetappe mehr anstatt eines Zeitfahrens wäre mir lieber gewesen», sagte der Luxemburger Andy Schleck, der in den vergangenen drei Jahren jeweils Zweiter geworden war. «Die zweite Hälfte des Kurses bevorteilt mich. Ich bin mit der Strecke sehr zufrieden», gab Evans in Paris zu Protokoll. «Perfekt für Evans», meinte Contador.

    Im Gegensatz zu dem Australier war Martin, der im nächsten Jahr auch einen Start beim Giro d'Italia ins Auge fasst, nicht im Palais des Congrès zugegen. Ein anderer Termin war ihm wichtiger als die feierliche Präsentation der neuen Tour-Strecke, die nach der versehentlichen kurzen Online-Veröffentlichung bei «letour.fr.» in der vergangenen Woche kein Geheimnis mehr war. Martin war auf dem Weg zu einem zweitägigen Treffen seines neuen Omega-Quick-Step-Teams in Brüssel.

    Insgesamt drei Einzelzeitfahren gab es zuletzt bei der in London gestarteten Tour 2007. Nach seinen Siegen in diesem Jahr - unter anderem bei der Frankreich-Rundfahrt und der Weltmeisterschaft in Kopenhagen - gilt Martin vornehmlich als großer Favorit im Kampf gegen die Uhr.

    Zum zweiten Mal nach 2004 ist die belgische Industriestadt Lüttich Startpunkt der Tour. Der zweite Auslands-Abstecher führt auf der achten Etappe in die Schweiz. Das erste lange Einzelzeitfahren steht am zehnten Tag nach Besancon an, das zweite könnte die Rundfahrt am vorletzten Tag entscheiden. Dieses Zeitfahren endet in Chartres vor den Toren von Paris, wo einen Tag später wie immer das Finale auf der Prachtmeile Champs Elysées steigt. Sechs Tage später wird bereits das olympische Straßenrennen in London gestartet.

    Die Tour-Strecke 2012 führt zuerst in die Alpen, dann in die Pyrenäen. Die Berg-Klassiker L'Alpe d'Huez und Mont Ventoux fehlen, genau wie ein Mannschaftszeitfahren. Die «Königsetappe» ist der 197 Kilometer lange Tagesabschnitt in den Pyrenäen, der über die Pässe Aubisque, Tourmalet, Aspin und Peyresourde führt. Erstmals im Programm ist auf der zehnten Etappe der berüchtigte Grand Colombier.

    «Anstiege ja, aber nicht nur die großen Berge» - unter dieses Motto stellte Tour-Direktor Christian Prudhomme die neue Auflage. Für Martin stehen in erster Linie die Zeitfahren im Fokus, auch wenn ihm sein bisheriger Teamchef Aldag rät: «Er sollte da operativ rangehen und sehen, wo er vor dem letzten Zeitfahren im Gesamtklassement steht.»

    Etappenplan auf Tour-Homepage

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