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THW Kiel jagt Berlin – Löwen mit Zittersieg

dpa

Der THW Kiel bleibt in der Handball-Bundesliga dem spielfreien Tabellenführer Füchse Berlin dicht auf den Fersen. Nur drei Tage nach dem kräftezehrenden Remis in der Champions League gegen den FC Barcelona besiegte der Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen mit 39:24 (20:15).

Durch den sechsten Sieg im siebten Spiel rückte der deutsche Rekordmeister auf Platz zwei vor. Mit ebenfalls 12:2 Punkten rangiert dahinter der HSV Hamburg, der beim DHC Rheinland dank des treffsicheren Nationalspielers Michael Kraus (8) einen 32:22 (17:10)-Kantersieg landete.

Erst mit einem Kraftakt haben die Rhein-Neckar Löwen eine weitere Pleite abgewendet. Nach einem 4:9-Rückstand (13.) und der ersten Führung beim 26:25 (49.) gewannen die Mannheimer beim TuS N-Lübbecke noch mit 34:30 (16:18). Bei nur einer Saisonniederlage haben auch die in der Champions League ungeschlagenen Löwen 10:2 Punkte auf dem Konto. Uwe Gensheimer (8) traf am besten für das Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson.

Seine gute Form wies einmal mehr der SC Magdeburg nach. Der einstige Champions-League-Sieger bezwang den Aufsteiger TSG Friesenheim mit 41:32 (20:18). Die Außenspieler Robert Weber (11/7) und Yves Grafenhorst (7) waren die besten Werfer beim Sieger. Einen Pflichtsieg feierte der TV Großwallstadt mit dem 31:28 (17:12) gegen den TSV Hannover-Burgdorf. Nationalspieler Stefan Kneer (8) warf die meisten Tore für Großwallstadt.

Der THW Kiel hatte überraschend wenig Mühe, die ambitionierten Göppinger, die immerhin mit der Empfehlung eines Sieges gegen den HSV Hamburg gekommen waren, in Schach zu halten. Beim Comeback von Momir Ilic, der seine Sprunggelenksverletzung auskuriert hat, dominierte der Gastgeber nach Belieben. Dabei überzeugte vor allem der starke Christian Zeitz, der geschickt die Bälle verteilte. Auch Neuzugang Jerome Fernandez kommt immer besser zurecht.

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